Folge 4 - Schnaps & Steuern

Shownotes

In dieser Folge: • Warum zwischen Umsatz, Gewinn und Liquidität Welten liegen • Wie viel Steuern wirklich in einem Produkt stecken • Branntweinsteuer einfach erklärt – und warum sie kaum jemand kennt • Die Wahrheit über KSK, IHK, GEZ & andere Pflichtabgaben • Warum Buchhaltung für Gründer oft zur größten Baustelle wird • GmbH vs. Einzelunternehmen – was wirklich sinnvoll ist • Liquidation vs. Insolvenz – der Unterschied verständlich erklärt • Warum viele Selbstständige das Gefühl haben: „Ich arbeite – aber es bleibt nichts“ • Vertrauen in den Staat, Steuern und das System dahinter • KI & die Zukunft der Steuerberatung

Zu Gast: Armin & Christoph von HWP (Steuer- & Anwaltskanzlei aus Hamburg) https://www.hwpartner.de/

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00:00:00: Speaker: Moin Moin ihr Lieben und herzlich willkommen zur vierten Folge Schnaps Reboot unseres neuen Podcasts. Kurz nach der Osterpause. Und ich habe mich auch dazu entschlossen, einen neuen Turnus einzuführen. Nicht mehr wöchentlich, sondern alle vierzehn Tage. Das hat Zeitgründe und auch Gästemanagement in dem Sinne, dass das dahinter steckt. Heute Die Folge heißt Schnaps und Steuern. Und keine Sorge, das ist nichts Trockenes und Langweiliges, sondern wir haben wirklich versucht, zusammen mit HWP, unserer Steuerkanzlei oder unserem Steuerberater aus Hamburg, ähm, ja, einfach ein bisschen makroökonomisch deutschlandweit auf Unternehmertum heruntergebrochen und natürlich auch auf Leonhard Korn bezogen. So ein paar Cases zu besprechen, Sachen zu besprechen, die vielleicht ganz, ganz vielen nicht bewusst sind. Beispielsweise Wie viel Steuerlast steckt eigentlich in einer Flasche Leonhard Korn, bis überhaupt irgendwas an Tropfen für die Firma übrig bleibt? Wir sind übers Sozialsystem rübergelaufen. Wir haben auch über KI gesprochen und KI und Steuerberatung. Worauf man sich da jetzt in Zukunft einstellen kann darf, möchte freuen kann ja einfach sehr, sehr coole Themen mit sehr sehr coolen Leuten besprochen. Hat echt Spaß gemacht. Ist ein bisschen länger geworden als geplant. Lohnt sich aber reinzuhören. Viel Spaß bei der Folge. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge Schnaps Reboot zur vierten Folge Schnaps und Steuern. Und ich habe heute zu Gast. Armin ist richtig, ist richtig, Armin. Ich hatte eben Amir im Kopf. Weiß auch nicht wieso. Armin und Christoph von der Kanzlei HWP. Und bevor wir einsteigen, was wir hier vorhaben mit Schnaps und Steuern, weil das das erste Mal, dass wir hier. Wer es auf YouTube sieht, ähm, Zettel liegen haben auf dem Tisch. Normalerweise ist ja immer uncut und einfach drauf losgesprochen, aber heute ist fachliches Thema. Muss man sich auch vorbereiten, zumindest thematisch genau. Aber bevor wir rein starten, stellt euch doch bitte einmal kurz vor. Weil ihr habt ja auch einen eigenen Podcast. Könnt ihr gerne für Werbung machen und würde mich auch interessieren, wie lange ihr schon jeweils im Bereich Steuern unterwegs seid, wie lange es HWP gibt? Weil wenn man zu HWP an den Gänsemarkt nach Hamburg fährt, ist das im siebten Stock. Sechster, sechster Stock am Gänsemarkt. Und das Witzige ist, man läuft auch an der am Konsulat von Panama vorbei. Aber mit den Panama Papers hat habt ihr nix im Briefkasten. Also haben wir nichts zu tun. Genau. Nein. Also ich übergebe einmal gerne das Wort. Soll ich gleich losstarten? Also erstmal vielen Dank für die Einladung. Wir freuen uns sehr, hier zu sein. Schön hast du es hier. Du hast es schon gesagt, Wir haben einen eigenen Podcast. Auch Texpresso kann man gerne mal reinhören. Da geht es immer nur um steuerliche Themen aktuell ist aber manchmal auch einfach. Ähm, ja, einfache Sachen einfach auch erklärt. So mal zu Steuerthemen, mal Entwicklungen der Kanzlei Genau, mal mehr Netto vom Brutto. Aktuelle Folge Genau richtig. Sehr gut. Und ja zu uns vielleicht. Also HWP haben wir gegründet zwei tausend zwölf. Wir sind eine Steuer und Anwaltskanzlei, das heißt zwei Partner sind Steuerberater, ein Partner ist Rechtsanwalt und wir sind ein Team von mittlerweile fünfzehn Leuten insgesamt, bestehend aus weiteren Steuerberatern. Zum Beispiel Armin noch eine Steuerberaterin und die anderen sind Steuerfachangestellte, Rechtsanwaltsfachangestellte. Wie sagt man, die sind auf dem Weg jetzt zum Bilanzbuchhalter. So also machen Bei uns? Genau. Und ich bin seit überlegen. Seit wann bin ich Steuerberater? Zwei tausend elf. Ich hab mich dann selbstständig gemacht und dann haben wir eine Kanzlei gekauft, dazu gekauft und dass die ein bisschen groß gemacht und HWP. Heinrich Wolle, Wollring und Partner. Du bist Heinrich, ein Heinrich. Ich bin ein Heinrich. Antje Heinrich ist die zweite Partnerin und Marco Wollring ist der Rechtsanwalt. Okay, Genau. Und wie viele Mitarbeiter habt ihr da in der Kanzlei? Wir sind jetzt insgesamt. Insgesamt sind wir fünfzehn inklusive Partner, also elf, zwölf Mitarbeiter. Okay, und noch mal jeder, der da mal auf die Homepage geht. Ich persönlich stehe auf sowas. Also es ist eine ästhetische Kanzlei, das finde ich irgendwie sehr cool. Also auch die Art und Weise, wie ihr die die Mitarbeiter vorstellt und dieses schwarz weiß. Ich finde das sehr, sehr ansprechend. Ja und war auch ein Grund damals, weshalb wir zu euch gekommen sind. Das vielleicht noch als kurzer. Gang. Also Leonhard Korn gibt es seit ich weiß immer nicht sechs oder sieben Jahren. Ich glaube also, dass zwei tausend neunzehn zählt nicht so richtig, weil wir da im Oktober gestartet sind. Also ich sage immer sechs Jahre und in den sechs Jahren haben wir vier Kanzleien durch. Gestartet sind wir aus mit. Kennt jemand einen Steuerberater? Da sind wir dann nach vier Monaten glaube ich, schon rausgeflogen. Also nicht wir sind gegangen, sondern wir sind rausgeflogen, weil es für deutsche Kanzleien vermutlich gar nicht so trivial ist, wenn du eine kleine Firma hast, die Multiple Income Streams hat, also ein Onlineshop mal eben irgendwo ein Kassensystem, ein Rechnungsstellungssystem. Und so weiter und so fort. Dass dann alles auseinanderbauen. Und die haben uns damals gesagt, wir kriegen das personell nicht hin, weil es gab da noch keine Tools oder so, um alleine die PayPal Transaktionsgebühren aus dem Onlineshop von den Bestellungen loszutrennen, aus welchem Grund das notwendig ist und usw und so fort. Deswegen sind wir da rausgeflogen nach vier Monaten. Und dann hatte ich John, den hier aus unserem ersten Podcast aus der ersten Folge vom Schnaps Reboot gefragt, ob er eine fähige Kanzlei kennt. Dann sind wir zu euch gegangen und da war es halt dann. Da waren wir, glaube ich ein eineinhalb Jahre bei euch. Ja, ich glaube anderthalb im ersten Schritt. Und da war es dann halt damals. So kann man auch ganz klar sagen, wir sind natürlich als Leonhard Korn mit der, sagen wir mal, Umsatzgröße, die wir haben, eine wirklich kleine Einheit als Mandant, wahrscheinlich aber mega anstrengend, weil weil wir halt niemanden. Wir haben keine eigene Buchhaltung, niemanden hier angestellt, der irgendwas macht, sondern es ist Pascal, der die Zettel scannt und sagt So viel Spaß damit. Und hier ist der Zugang zum Banking. Und dann sind wir kurz weg. Zwar noch mal anderthalb Jahre weg, weil wir da einfach gesehen haben, das ist so, so so, Kosten Nutzen war für mich so ein Thema und ich dachte, das ist einfach echt gar nicht so günstig, weil wir anscheinend so viel Arbeit verursachen im Bezug auf die Größe, die wir haben. Und dann sind wir zu einem anderen Steuerberater gegangen, der damals gesagt hatte, das geht auch günstiger und wer günstig kauft, kauft doppelt. Das haben wir dann auch. Und dann sind wir reumütig st haben wir uns wieder gesehen letztes Jahr zurückgekommen, weil halt einfach die Qualität der Beratung, Optimierung, Hilfestellung für mich viel, viel wichtiger war am Ende des Tages als die Nachkommastelle auf den Rechnungen usw und deswegen sind wir seitdem und weiterhin happy bei euch. Sehr schön. Ja, also man muss natürlich sagen, du vereinst mit Leonard Cohen oder Leonard Cohen natürlich auch genau die Bereiche gehabt, die alle irgendwie ein bisschen komplizierter sind. Bargeldgeschäft, ein Onlineshop, verschiedene Zahlungssysteme, so dass ist halt. Also aktuell ist man da dran, dass das alles ein bisschen einfacher wird. Aber damals war das halt alles wirklich noch viel, viel Handarbeit. Und gerade gerade PayPal ist immer ein großes Problem gewesen, weil eine Zahlung reinkommt. In dem Buchungstext steht nicht drin, für welchen Kunden das unbedingt ist, sondern da steht eine eigene Nummer von PayPal drin, das dann zuzuordnen zum Kunden. Dann sind noch Gebühren einbehalten worden von PayPal. Das muss anders gebucht werden. Das macht das Ganze super aufwendig. So, und das ist halt auch ein Grund warum das unter Umständen dann eben ein bisschen teurer ist als sag ich jetzt mal ein anderes Unternehmen, die irgendwie weiß ich nicht ein hundert Rechnungen im Monat verschicken, aber irgendwie alles nur per Lastschrift einziehen, dann Ähm ja und das Ding ist halt als Unternehmer gerade von Tag eins an denkst du, ich muss alle Möglichkeiten nutzen, um Geld verdienen zu können? Und wir als hemdsärmelige Gründer da in dem Moment denken natürlich nicht daran. Okay? Shopify ist irgendwie ist das amerikanische oder kanadische oder so PayPal, amerikanisch, meta und sonst was irgendwie auch. Da steht nirgendswo irgendeine Steuer drauf. Da kriegst du auch keine richtigen Rechnungen, da kriegst du so einen Zettel, da steht dann Invoice. Und weil bei Meter zum Beispiel das dann irgendwie aus Versehen mit dem privaten Konto und mit der privaten Kreditkarte, dann wird das als Auslage gebucht und so Katastrophe. Ja, genau, da geht es ja schon. Also da geht es los. Man muss sich halt überall richtig anmelden, dass auch Microsoft Office, Google Drive, sonst was? Irgendwie musste ich halt mit einem Unternehmensaccount anmelden, sonst kriegst du halt eine falsche Rechnung. So ist es. Und ja, genau das sind so die. Aber es ist dann auch gleich immer teurer. Und als Start up Unternehmer versuchst du natürlich auch irgendwo das Geld zu sparen. Und dann sagst du okay, der Account da kostet privat zwölf Euro im Monat und im Business bist du gleich bei neun und siebzig Euro, weil die ja immer gleich Enterprise Lösungen haben und wir keine Enterprise sind und und und. Das ist halt so das was ich glaube. Jeder, der mich kennt, weiß, wie sehr ich dieses Thema Buchhaltung verflucht habe oder oder verfluche. Das ist wirklich für mich. Ich habe noch eine Email von euch gerade offen mit dem Tod des Betreffopos. Ja, vier und zwanzig fünf und zwanzig und dann Und dann ist das ja nicht so, dass da irgendwie drei Rechnungen fehlen. Und am besten fehlen Thermobelege und dann sagst du dir Oh Gott, wo soll ich die denn jetzt herbekommen? Und. Und so weiter und so fort. Das ist also für mich das Schlimmste. War immer dieser Freitag Vormittag. Das war immer mein Buchhaltungstag, wo du dann alles ausdrucken und dann, damit man euch die Arbeit ein bisschen abnimmt vorkommt ierst. Also du schreibst da drauf ist Kosten der Warenabgabe oder sonst was. Da bitte rein, weil man auch als Start up Unternehmer vielleicht auch ein bisschen falsch einschätzt, dass Steuerberatung und DATEV nicht eigentlich nicht dein. Controlling, Monitor oder Dashboard sind fürs Daily. Also es ist ja viel zu spät. Die Auswertung ist viel zu spät und du hast nie die Möglichkeit, den Vorteil eines kleinen Startups zu nutzen, dass wir eigentlich ein flexibles Beiboot auf dem riesigen Ozean sind. Und wenn wir Bock haben, können wir einfach schnell links fahren. Einfach schnell rechts fahren. Aber dafür funktioniert das gar nicht. Und wenn ich mir teilweise dann angucke, die BWLer im Best Case einen Monat später und einen Monat in Start up Business ist wie ein Jahr. Da ist so viel passiert. Du erinnerst dich gar nicht mehr, was da so im Detail gelaufen ist. Und deswegen habe ich das immer und tue es immer noch. Es tut mir leid, aber es ist immer noch kein kein Ding, wo ich sage, das macht mich glücklich. Quittungen und Rechnungen und dann richtig auszuwerten. Und ich glaube, das Schlimmste ist auch, wenn man dann so eine Handelsrechnung von uns reinbekommt, weil wir dort irgendwelche Ware für die Events eingekauft haben. Aber da hab ich noch gesehen, da sind die TAckernadeln im Angebot und dann dieses Papier und dann hast du so einen Zettel und dann musst du da alles einzeln raus und da auf dieses Konto und auf jenes Konto. Und ich kann mir auch vorstellen, dass das nicht nicht easy ist. Das stimmt. Also an dieser Stelle erst mal schöne Grüße von unserem Alexander. Ich soll dich an die Liste erinnern? Danke. Ich habe es für heute zugesagt. Ich mache es morgen. Ich schwöre. Und? Also es ist ja zurzeit ganz viel im Wandel. Wir wollen ja nachher vielleicht noch mal ein bisschen über die Zukunft der Steuerberatung sprechen. Irgendwie Beratung. Genau. Und ja, genau, es ist ganz viel im Wandel und ganz viel Qi fließt jetzt schon mit ein. Das heißt also, diese ganzen Rechnungen, was zum Beispiel schlimm ist, sind diese Metrorechnung. So, da wird ja auch alles eingekauft, von Lebensmitteln über Büromaterial und sonst was, unterschiedliche Steuersätze und die KI Mittlerweile kann das nahezu sehr gut auslesen und einzelne Buchungsvorschläge machen. Aber früher war das eben alles händisch so, also das heißt du bist durch die Rechnung gegangen, hast geguckt, okay, Lebensmittel, Lebensmittel, Lebensmittel zusammenrechnen, Buchungssatz okay, das ist hier Bürobedarf. Zack Und das macht das Ganze halt umfangreich. So und das wird sich in Zukunft ändern, ganz, ganz stark. Und da können wir nachher noch mal tatsächlich was ganz Interessantes erzählen. Wir waren nämlich in Nürnberg bei der DATEV und da können wir nachher mal erzählen, wie die das so ab acht und zwanzig Plan planen. Ich sag mal, vielleicht wird es eher dreißig oder zwei tausend ein und dreißig oder so, aber der Plan ist irgendwie ja schon schon großartig. Okay. Ja gut. Also das war auch nur ganz kurzer Ausflug in meine persönliche kleine Welt. In meine Belegwelt. Genau. Also dieses papierlose Büro ist eine Illusion. Das zum einen und zum anderen verstehe ich halt einfach nicht warum. Also da kommen wir dann vielleicht zu warum ist das nicht einfach? Einfach gemacht wird dieses Thema. Also ich meine, wir haben in Deutschland vermute ich. Ihr könnt es bestätigen, das komplexeste Steuersystem überhaupt. So wird es ja immer so gesagt. Ob das so ist, weiß ich nicht. Aber ja, es gibt so viele Regeln und je mehr Regeln, desto mehr Ausnahmen und Umwege und Möglichkeiten. Und so weiter und so fort. Gibt es und die alle zu begreifen, dass zum Glück nicht mein Job. Deswegen hat man ja einen coolen und guten Partner. Also ein Steuerberater, Steueroptimierer, Wirtschaftsprüfer. Ich weiß gar nicht. Also einfach mal in einen Topf geworfen. Die versuchen und das fand ich ja, finde ich ja auch bei euch so cool, dass ihr das nicht nur wegbucht und dann losschickt und dann sagt so viel Spaß damit. Sondern das halt auch regelmäßig diese Treffen stattfinden, wo man dann sagt okay, wir haben uns jetzt mal angeguckt, was du da machst, Kollege, hör mal auf damit, das so zu machen, weil das lohnt nicht. Oder gib mal da mehr, mehr Gas usw und so fort. Und kannst du mal mit dem Bargeld aufhören und solche Sachen und das ist auch war ja immer mein absoluter Traum. Aber auf Events Trinkgeld über EC Karten Zahlung ist auch ein Thema für sich damals gewesen. Ist anscheinend jetzt einfacher geworden. Man kann jetzt beim Finanzamt wohl anmelden, dass das Team irgendwie beschlossen hat, unter welchem Schlüssel das verteilt wird und dann bleibt es steuerfrei und ist auf der Lohnabrechnung irgendwie unten im Netto und nicht brutto. Kohl war damals aber nicht so und da er. Vom Ding her bin ich ja absoluter Kartenzahlungsfan, weil es halt einfach vieles einfacher macht. Und als Unternehmer ist es so Du machst hast halt die Chance viel mehr Umsatz zu machen, wenn du die Kartenzahlung zulässt. Um zwei und zwanzig uhr auf einer Party mit sechs Cola Korn intus hat keiner mehr Bargeld, Ne, ne. Und dann machen die aber weiter, wenn du es anbietest. Doppelklick auf dem Handy, Karten, zack ist halt einfacher, aber fürs Team, aber, aber fürs Team Schwierig, weil in dem Moment, wo du Kartenzahlung zulässt, wird so viel weniger Trinkgeld bezahlt. Also dieses Aufrunden ist auch eine optische Sache. Wenn man dann irgendwie sagt ja Zwanni und passt oder so, wenn dann da auf diesen Kartenterminals steht mach mal plus zehn Prozent, mach mal plus fünfzehn Prozent, überlege ich mir immer. Ich bin überhaupt nicht in der Lage auszurechnen, Was das bedeutet. Und auf der anderen Seite fehlt dann ja auch oft immer das Wegklicksymbol. Man hat ja dann auch fast gar keine andere Wahl, als dann doch irgendwie auf zehn, fünfzehn, zwanzig zu gehen. Genau. Also fürs Team gut. Aber es ist halt auch für die Buchhaltung schwierig gewesen, wenn es jetzt einfacher ist. Freut mich aber. Ja, genau. Ist aber vielleicht ein ganz guter Übergang auf unseren Zettel. Denn. Was ich versucht habe, damit so ein bisschen einleitend zu erklären, ist, dass eine Steuerberatung von Anfang an total wichtig ist, weil da kommen wir vielleicht später noch mal zu dieser klassische Instagram Fall. Also die ganzen Influencer melden sich und sagen Ich bin jetzt seit drei Monaten selbstständig mit Dropshipping, seit drei Jahren und ich habe die ersten drei Jahre so Kohle gemacht und Porsche und alles geil und so und dann kommt das Finanzamt, sagt Nachzahlung, Vorauszahlung und zusätzlich noch dies, das und jenes und eine Betriebsprüfung und Pleite. Und deswegen ist es. Genau deswegen ist es absolut zu empfehlen, von Anfang an die richtigen Partner zu haben, um diese Entscheidungen treffen zu können, beiseite zu legen zu können, dass von vornherein gesagt wird da kommt das und das und so, bereite dich darauf vor, weil das sonst immer eine böse Überraschung. Und deswegen. Viele Selbstständige und Kleinunternehmer und Inhaber kleiner GmbHs und Gesellschaften haben ja immer so viel, so oft das Gefühl, dass sie so viel arbeiten und so handeln und teilweise sieben Tage die Woche und Familie nicht sehen. Und so weiter und so fort. Dieses Gefühl habe ich auch seit den letzten sechs Jahren und am Ende bleibt irgendwie nichts übrig. Du, du machst das, um alle anderen quasi glücklich zu machen, weil alle anderen stellen ihre Rechnungen und die bezahlst du auch usw aber am Ende bleibt bei dir gar nicht so viel übrig, weil zwischen Gewinn und Liquidität ist auch noch mal ein Unterschied von siebzig Kilometern. Gefühlt ja. Für, für, für, für mein Gefühl. Wenn du mal ein Jahr abschließt, dann hast du irgendwie Gewinn gemacht. Dann denkst du Cool, Aber wo ist denn der? Ja, genau der ist das Geld. Der ist. Der ist ja schon wieder weg. Also eigentlich bist du, wenn du. Wenn du nicht mit genügend Eigenkapital gründest oder Fremdkapital zur Verfügung hast, in anderer Form von Anfang an pleite. Irgendwie so gefühlt finde ich das. Und warum ist das so? Also warum kann man nicht einfach nur erstmal ein bisschen Geld verdienen, sondern muss. Von Tag eins an wird man da ans Kreuz genagelt und jeder. Also kommen wir ja später auch noch auf unseren Zettel und IQ und dies und jenes. Und so weiter und so fort. Alle wollen was von dir und du wirst auch von Tag eins an als kleine GmbH behandelt, als wenn du wie schrauben wird. Ja. Gleiche Liga. Ja, absolut gleiche Liga vom Aufwand und Case und sonst was. Und ich habe und ich wollte nur fragen. Fühle nur ich das so, dass man das Gefühl hat, dass nichts übrig bleibt? Oder ist das bei im Schnitt eurer Mandanten mit kleinen Unternehmen auch so? Ja, also ich glaube so geht es sehr sehr, sehr vielen. Und du hattest jetzt oder Du hast jetzt viele Punkte angesprochen. Ich glaube, gerade in der Rechtsform der GmbH ist es im Bereich der Gründung schwer, weil da sehr, sehr viele Punkte sind. Sehr, sehr viele. Institutionen, Organisation, die auf einmal auf einen zukommen, mit denen hat man gar nicht gerechnet. Also wie du schon sagtest IHK irgendwelche Beiträge selbst Gateshead kommt dann noch mal im Betrieb und die hat man so per se nicht auf dem Schirm. Wir können vielleicht auch noch mal beleuchten, wie sich das verhält, wenn man als Einzelunternehmer auf der grünen Wiese starten würde, wie wenn man gleich in eine GmbH einsteigt. Aber ja, es ist schon, wie du gesagt hast, also gerade auch zwischen Umsatz das, was bei dir reinkommt und dem, was dir am Ende wirklich zur Verfügung steht. Das sind ja Meilen. Und als Unternehmer ist es ja auch eigentlich normal. Du zahlst ja erst die anderen, bevor du selber dich selbst auszahlt, sag ich mal so übertragenen Sinne. Aber so, so ist es dann ja tatsächlich. Also du hast ja den Wareneinsatz, Löhne und Gehälter, Du hast diese Abgaben, Beiträge, Lohnnebenkosten, Miete, immense Fixkosten im Zweifel und Versicherung, Versicherung und und und. Genau da bleibt letztendlich als Gewinn dann nicht mehr so viel übrig. Manchmal hast du als Unternehmer weniger als deine Mitarbeiter. Also ist dann ja so und dann ist der Gewinn nicht gleich Liquidität, weil von der Liquidität oder vom Gewinn geht ja noch so Tilgung beispielsweise ab. Also dass Fremdkapital aufgenommen. Tilgung mindert nicht den Gewinn, aber eben die Liquidität. Das heißt also, es sind so Umsatz, Gewinn, Liquidität sind so drei Größen, die eigentlich nicht miteinander vergleichbar sind. Viele sagen aber ich habe doch so einen guten Umsatz irgendwie, aber am Ende bleibt halt nichts übrig. So, und da muss man sich halt die Kosten angucken bzw muss vielleicht auch. Also das ist halt auch so unser erster Beratungsansatz eigentlich immer. Dass man sich mal anguckt, ist das Produkt, also verkaufst du das eigentlich zu einem richtigen Wert? So, also wenn du jetzt angekommen wärst zu uns und gesagt hättest, ich verkaufe hier Leonhard Korn für neun Euro neunzig, dann hätten wir gesagt Ja, also ist okay, dass du dann so viel Umsatz machst, aber du wirst damit nie Gewinn machen. So, und lass uns mal ausrechnen, wie teuer die Flasche sein muss, damit du überhaupt Gewinn machst. So, und wenn man sich das mal anguckt, dann kommt man zu einem stolzen Preis, bis man dann tatsächlich auch einen Euro Gewinn übrig hat. Da kommen wir noch zu. Aber das hat sich auch bei der mit vier und zwanzig neunzehn nicht gelohnt. Aber das ist ja dann vertrieblich nicht nicht quasi Produktkalkulation dbrechnungsspezifisch, sondern das hat nur was damit zu tun, dass nicht genug verkauft wurde. Aber du brauchst auch eine kritische Masse, um da was zu erreichen. Und es ist natürlich ein schmaler Grat. Du brauchst auch einen Preis, den die Leute bereit sind zu zahlen. Bzw. Du musst transportieren, warum es den Preis wert ist. So, und das ist manchmal wahrscheinlich schwierig, das eben so rüberzubringen. Das ist Daily Challenge, Daily Challenge und grundsätzlich Selbstständigkeit in Deutschland hat ja jetzt zumindest auf Instagram und sonst wo nicht so den besten Ruf. Ähm, weil ja so viele Leute sagen, ich habe da keinen Bock drauf. Ich habe also die steigen wieder aus und denken sich dann, dass es im Angestelltenverhältnis besser als im Selbstständigenverhältnis. Wie seht ihr das? Hat das nur was damit zu tun, dass die nicht genug Umsatz und genug Geld verdienen, so dass man Selbstständigkeit lieben lernt? Oder seht ihr das anders? Also kann man jetzt vielleicht noch mal mischen mit GmbH versus Einzelkaufmann. Und so weiter und so fort. Aber würdet ihr sagen, Selbstständigkeit in Deutschland lohnt sich? Also ich kann sich lohnen. Also ich meine, ich meine jetzt nicht so, nicht so, nicht so eine Company aufziehen wie Facebook oder sowas mit Milliardeninvestitionen und umsetzen, sondern ich meine einfach so ganz klassisch der, der macht zu Hause richtig gut Sandwichs und sagt Ich glaube, damit kann ich richtig Kohle machen. Ich glaube, ich mache mir da ihm. Im Stadtpark miete ich mir einen Stand und mache da eine Sandwichbude auf. Ja, also ich glaube, da kommt einfach viel, viel zusammen. Erst mal, glaube ich, musst du der Typ dafür sein, dich selbstständig zu machen. Also dir muss klar sein, dass du vermutlich weniger Freizeit hast, dass du vermutlich weniger Urlaub hast. Alle sagen dir ja, du bist ja selbstständig, Kannst du Urlaub machen, wann du willst? Aber im Grunde machst du weniger Urlaub als alle anderen. Also ähm, du hast halt nicht so diesen geregelten Tagesablauf. Also du fängst um neun an und lässt um siebzehn uhr den Stift fallen und gehst nach Hause. So, du hast nicht irgendwie. Du kannst dich nicht krankmelden. Du kannst nicht. Hast nicht dreißig Tage Urlaub im Jahr und keinen Anspruch drauf. Und ich glaube, dafür muss man tatsächlich der Typ sein. Und viele merken das dann erst, wenn sie diesen Schritt gegangen sind. Anstatt sich vorher Gedanken darüber zu machen. Ist das was für mich oder nicht? Ähm, ist aber auch schwierig sich vorzustellen. Klar, ist natürlich gemacht hat. Ja, genau. Natürlich. Aber weil auf der anderen Seite ist es auch so limitierend, dass du dem Angestellten sagst, der hat vier und zwanzig Tage Urlaub und der hat den Stress, am Jahresende irgendwie ein Jahr vorauszuplanen und zu gucken, wann er drei Tage nach Dänemark und wann dann noch mal dahin fährt und so, das muss man vorteilhaft sagen. Es war mir immer scheißegal, wenn ich Bock hatte, irgendwie Reißaus zu nehmen oder das brauchte, dann hat es einfach gemacht. Es war mir ich musste das mit niemandem abstimmen usw das ist schon ein Vorteil. Ja genau, es hat. Also es hat viele Vorteile und es hat sicherlich Nachteile. Aber man muss eben der Typ glaube ich dafür sein. Ja und dann na klar gibt es irgendwie Spielregeln, an die man sich halten muss. Und eine Spielregel ist halt, steuerlich alles sauber zu haben, eine saubere Finanzbuchhaltung zu haben, saubere Belege zu haben usw. Ähm, mittlerweile. Also bei uns ist es zum Beispiel so wir verstehen uns tatsächlich mehr als als Steuerberater, wie der Name eben auch sagt, als jetzt als Abarbeiter. So, also wir wollen den Mandanten schon zeigen, wie sie die Sachen, die eigentlich lästig sind, automatisieren können, weniger Arbeit damit haben. So, das sind so Sachen, die sind in den letzten Jahren immer mehr gewachsen, so durch, durch eben was weiß ich. DATEV Unternehmen online, wo du Belege direkt hochladen kannst. E Rechnung ist jetzt gekommen, aber es sind dann auch wiederum Sachen. Du hast es ja erwähnt, Social Media irgendwie, die dann natürlich auch wieder gleich in der Kritik sind. Also die Rechnung kommt ist eigentlich super, weil das System kann diesen Datensatz komplett auslesen, kann ein Buchungssatz machen. Andererseits ist vorgesehen, dass diese Rechnung dann auch direkt ans Finanzamt irgendwann mal gemeldet werden. So, jetzt gibt es die Kritiker, die sagen ja gut, dann der gläserne Steuerpflichtige und das Finanzamt weiß alles. Ja gut, aber du musst ja eh alle Umsätze erklären. Also wo ist jetzt das Problem, dass die Rechnung da auch hin gemeldet werden? So, das ist dann immer so ein bisschen vielleicht ja zweischneidig, das zu sehen. Ich persönlich finde es jetzt nicht so schlimm. Ich Ich sehe da eher den Vorteil, dass man eben weniger Aufwand hat mit diesen. Mit diesen Ausgangsrechnungen, die man schreibt, dann also per se. Würdest du sagen, Selbstständigkeit ist eine Typsache? Hm, weniger als eine. Ja, nennt man es Drucksache, weil man. Die Leute haben ja einfach Angst vor dem Finanzamt. Es ist ja nicht so, dass sich das Finanzamt bei dir meldet und sagt Hey, wir haben das jetzt hier mal geguckt die letzten zwei Jahre und du machst das gut. Ja, vielen Dank, dass du dabei bist. Danke, dass du dafür sorgst, dass in Deutschland überhaupt was passiert. Und so weiter und so fort. Sondern wenn Post von denen kommt, ist das immer scheiße. Es ist nicht da ist. Da stand noch nie was Cooles drin. Das ist kein Begrüßungsschreiben. Nein, Das Begrüßungsschreiben ist. Hier ist Ihre Steuernummer. Wenn du. Bitte zahlen Sie pünktlich Ihre Steuern, weil sonst gibt es irgendwie Nachzahlungszinsen. Und dies Das jenes. Genau. Also die Leute haben ja Angst vorm Finanzamt und vor der Macht. Denn eins habe ich auch festgestellt in Deutschland, im Rechtssystem. Es gibt kaum was schlimmeres als zum Beispiel die, die Jungs und Mädels zu betrügen vom Finanzamt, weil die Konsequenz schlimmer ist als bei manchen Kapitalverbrechen. So dass Steuerhinterziehung zum Beispiel Thema Nummer eins und das ist ja auch das, weshalb Sie uns bei Leonhard Korn oft so ausgelacht haben, dass wir auf jeder Party jeden Cola Korn gebombt haben. Also wir haben Papier durchgejagt wie die Doofen. Und wenn man sich vorstellt, dass da in kurzer Zeit wirklich sehr, sehr viel bestellt wird und dieser Prozess, dass du über digitale Kassensysteme arbeitest. Tse. Und so weiter und so fort. Jeden Bon ausdrucken und fragst, ob sie den Bon haben wollen, musst du bei jedem machen. Dass das Wir haben das mal nicht ausgerechnet kann man das nicht. Aber wir haben es mal geschätzt, dass uns das locker zehn Prozent Umsatz gekostet hat. Dieser Prozess, das abzuarbeiten, weil du nämlich an einer Bar nur so viel Umsatz machen kannst, wie Kassensysteme stehen. Und wenn, wenn wir uns darüber auch mal bewusst sind, was ja auch immer viele nicht verstehen. Wenn du jetzt nicht Events machst, und zwar Daily, denn das nicht dein Daily Job ist, sondern das ist so mal so viel, mal aber nicht nicht, nicht irgendwie jeden Tag. Jedes Kassensystem kostet richtig Kohle und wenn, wenn du dann dagegen recht hast, dann stehe ich halt fünf Kassensysteme an die Bar, dann darfst du. Theoretisch muss jeder Mitarbeiter auch so seinen Chip haben, um sich einloggen und das ist alles so. So so, so kompliziert und teuer. Das verstehen die meisten Leute nicht. Aber sie haben uns immer ausgelacht, wenn wir Bon gefragt haben für ein Cola Korn. Aber für mich ist eine Sache irgendwie hängen geblieben. Egal was ist. Mit dem Finanzamt möchte ich kein Theater haben, weil das ist glaube ich, das, was wirklich richtig wehtun kann. Ja, genau. Also weil die einfach die Macht haben, relativ schnell Konten dicht zu machen. So, und dann stehst du da, kann erstmal nichts machen. Irgendwas sagen die so der Umsatz, den du gemeldet hast, der stimmt nicht. Du hast bestimmt das zwölf fache gemacht. Natürlich habe ich das. Ja, ich habe Also. Ja, also so ein bisschen Erfahrung haben wir ja mit den Finanzämtern. Und. Also, ich will da jetzt nicht alle über einen Kamm scheren, aber es gibt so den einen oder anderen Finanzbeamten, wo ich so das Gefühl habe, dass er oder sie völlig lebensfremd ist. So also, was manchmal an Fragen an uns herangetragen werden oder oder Anmerkungen, gerade so in Betriebsprüfungen. Da denkt man sich so nee, also also das funktioniert so nicht, wie ihr euch das vorstellt. Das Leben ist halt anders. So, und das den manchmal klarzumachen, ist halt wirklich, wirklich schwierig. Ähm, aber ich glaube, das kommt daher. Paretoprinzip. Immer gibt es nur zwanzig achtzig Prozent Mischung und es gibt zwanzig Leute. Zwanzig Prozent der Leute haben ihr Leben lang schon immer versucht, weniger Steuern zu bezahlen und irgendwie das System zu hintergehen. Und deswegen kommen jedes Jahr neue Regeln. Und die bekämpfen eigentlich immer nur die zwanzig Prozent, anstatt sich um die achtzig zu kümmern, die eigentlich alles richtig machen und denen das Leben leichter zu machen, damit sie noch mehr Umsatz machen, Wertschöpfung erzielen, Menschen anstellen oder sonst irgendwas. Aber die kümmern sich immer nur um die. Da ist eine Lücke und der einzige Job, den dieses Finanzamt hat, habe ich manchmal das Gefühl. Oder die Chefs vom Finanzamt, diese Lücke zu schließen und zu sagen Ah, da sind jetzt zwei Leute gestern durch, das geben wir Millionen Euro aus, damit die Lücke dicht ist und belästigen eigentlich alle. Denn es ist ja eigentlich gar nicht möglich, außer du bist selber wie ihr beide in dem Bereich ausgebildet, eine Firma zu führen ohne Beratung in diesem Bereich. Es geht ja gar nicht. Also du kannst, du kannst, Du bist ja völlig aufgeschmissen. Es gibt ja den Spruch Dummheit schützt vor Strafe nicht. Und wir sind halt auch nicht. Und so heißt es sogar. Sagen wir das. Aber Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Und so ist es tatsächlich. Aber ja, wie du schon sagst, ich glaube, man ist sehr viel mehr an diesen kleinen Fischen dran als ich mal die Großen zu schnappen. Wenn man sich so Cumex anguckt irgendwie ja. Sie erinnert sich nicht dran. Genau. Und das reicht. Das ist halt überhaupt entdeckt wird. Also das ist so ein großes Ausmaß an Komplexität annimmt, dass das sogar an den Behörden, an den zuständigen Organisationen vorbeigeht, weil das einfach nicht greifbar ist. Ja, ja, weil es keiner versteht. Darum. Unter anderem. Und deswegen greifen wir auch, glaube ich, diese pauschalen Regeln, dass man jetzt sagt Komm, wir machen Deckel drauf, jederzeit soundso viel Steuern. Wenn du ein gewisses Einkommen hast, zahlst du mir. Das wäre ja vielleicht wünschenswert dahingehend, dass man ein transparentes System hat und jeder weiß, was er wie zu tun hat. Und es gibt auch keine Sonderregeln wie weiß ich nicht. Da kannst du irgendwas absetzen da aber nur, wenn du den Beleg in der Kombination mit einreichst oder dann nur dreißig Prozent. Wie auch immer, sondern wirklich mal ein vereinfachtes Steuersystem. Das scheitert ja schon daran. Das muss man ehrlicherweise auch sagen, dass sich sowas dann ja auch natürlich immer in so einem Gerichtsverfahren dann freigeschaufelt wird bzw dann immer diese diese Nischenthemen aufkommen und man dann immer eine Ausnahmeregelung hat. Das ist eine Ausnahme. Da, da, da. Und dann hast du schon wieder ein Gesetz, was auf zig weitere Punkte aufbaut und dann hast du schon wieder so ein verschachteltes System, wo die achtzig Prozent nicht durchblicken können. Genau das ist ja das Ding. Ich meine, warum möchte man in Deutschland per se allgemein versuchen, so wenig Steuern wie möglich zu bezahlen. Ich glaube, ich persönlich bin absoluter hatten wir im Vorgespräch. Absoluter Fan von unserem Sozialsystem. Eigentlich, weil ich finde es eigentlich cool, dass wir ein System haben, wo Menschen, die in irgendeiner Form nicht nicht können, nicht spontan nicht können, weil sie verletzt sind oder weil irgendwas passiert ist. Oder weil du beispielsweise auch. Aktuelles Thema Mutter geworden bist und Interesse daran hast, deine Kinder aufzuziehen, anstatt mehr zu arbeiten, wie die ganzen Frauen, die mit Herrn Klingbeil gesprochen haben. Diese Menschen sollen doch von denen, die leisten unterstützt werden. So, ich, ich ich glaube, da der große Punkt ist, dass zumindest in Deutschland ist ja immer dieser Gerechtigkeitsfaktor ein Thema und es ist absolut ungerecht, wenn dein Geld, was? Du verdienst dir in dieser ominösen Größe von fünfzig Prozent, egal wie du es drehst und wendest oder sonst irgendwas. Die Hälfte ist weg. Mindestens. Danach konsumierst du und gibst immer noch mal zwanzig Prozent mehr ab. Aber die Hälfte deines Geldes ist weg. Und was wird damit gemacht? Und ich glaube, in Deutschland ist so ein Gefühl entstanden und das sehe ich zumindest für mich genauso. Wenn sie mit diesem Geld besser umgehen würden, vernünftig umgehen würden und man vielleicht sogar eine Art Zweckgebundenheit hätte, in gewisser Form. Also zu sagen, wenn du fünfzig, wenn du fünfzig Cent von einem Euro abgibst, dann gehen davon wiederum fünfzig Prozent versprochen und nachweisbar in die Infrastruktur, ins Bildungssystem oder was auch immer des Landes und nicht einfach irgendwie weg. So, und ich glaube, dass wir der Politik und dem System und den Gesetzen und wem auch immer einfach nicht vertrauen, dass mit unserem Geld was Vernünftiges gemacht wird. Ja, also, ich glaube wie du. Naja, ich glaube, man darf in erster Linie stolz darauf sein, Steuerzahler zu sein. So ein System aufrecht zu erhalten, indem wir so solidarisch leben können, das mal für sich genommen und darüber hinaus ist es ja ähnlich, wie du gesagt hast. Also ich glaube auch, dass sich so ein Gefühl breit gemacht hat bei vielen, dass eben nicht darüber gesprochen wird, was mit dem Geld passiert. Also es wird darüber glaube ich sehr viel gesprochen, aber wie man es, wie man es einsetzt. Aber es kann ja nicht sein, dass wir in der Steuererklärung müssen wir jeden Euro erklären. Das ist ja der Sinn der Sache. Und die Kollegen nehmen fünf hundert Milliarden Euro Schulden auf und erklären gar nichts, was sie damit gemacht haben. Und auf der anderen Seite nehmen sie. Was sind das? Eine Billion neun hundert Milliarden? Oder was nimmt dieses Land ein? Und erklärt gar nichts. Was sie damit machen. Das heißt, das ist doch. Das ist doch der größte, der größte Vertrauensverlust in das System, den es eigentlich gibt. Und ich glaube, wenn sie da transparenter wären, dann hätte auch jeder Bock mehr. Nicht jetzt. Mehr, noch mehr zu geben. Aber es geht. Es ist. Es ist einfach so ein Ich habe kein beruhigendes Gefühl, wenn mir was passiert und ich aus der aus diesem, aus dieser Masche rausfalle, dann bin ich so ein Kollege, der dann wahrscheinlich sofort in die Obdachlosigkeit kommt oder sowas, weil ich keinen Anspruch auf dieses Sozialsystem habe, weil ich als Selbstständiger mich vor wie viel Jahren auch immer von der Sozialversicherungspflicht befreien lassen. Somit ist das aber auch okay für mich. Ich habe das verstanden. Ich weiß, ich partizipiere nicht davon, bezahle trotzdem. Ja, ich bezahle trotzdem in dieses System rein. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass die Leute, die auf das System angewiesen sind, genug zurückbekommen. Genauso wie bei Rente und sonstwas. Das ist so ein Vertrauensverlust in das Gesamtsystem, was einfach irgendwie nicht mehr funktioniert. Deswegen wollen die Leute versuchen, so wenig Steuern wie möglich zu bezahlen, damit sie selber ihren eigenen Stock aufbauen können in ihrem Leben, für ihr Alter, für sonst irgendwas, damit sie genug Geld zur Verfügung haben. Weil das ist, das ist so mein mein, mein Gefühl. Und ich habe immer finde es einfach schade, weil eigentlich ist dieses System, was wir haben weltweit glaube ich das Beste. Es ist nur total beschissen gemanagt. Das ist der der wesentliche Punkt und es sind viel zu viele Leute, die daran beteiligt sind. Denn habe ich ja haben wir auch im Vorgespräch besprochen, ist nicht zertifiziert, nicht zertifiziert, ist nicht klar. Ich habe es jetzt nicht überprüft, ich habe es nur gehört, das irgendwie sechs Millionen Menschen im öffentlichen Dienst arbeiten und vier hundert Milliarden Euro kosten ja jetzt vielleicht nicht nur das Gehalt von denen, sonst wäre ja krasses Gehalt. Aber das kosten die. Und ich habe immer so das Gefühl, dass ich stelle mir das manchmal so vor, dass die die Deutschen sehen, diese Beamten und so, die braucht man aber eigentlich, weil ein bisschen Verwaltung von unserem, von unserem System muss ja da sein. Aber ich habe das Gefühl, dass da folgendes passiert ist irgendwie so in den letzten zwanzig, dreißig, vierzig Jahren aufgrund von Arbeitsrecht und sonst was. Jetzt stelle ich mir so vor, dass da so ein Büro ist. Da sitzt ein Beamter drin, der hat einen bestimmten Job zu verwalten. So, jetzt ist der krank. Mist, wir brauchen noch einen zweiten, dann sitzt da ein zweiter im Büro, dann kommt der andere aus der Krankheit. Wieder sind es schon zwei. Dann stellen Sie noch eine, eine junge Dame ein, die wird schwanger, geht raus, muss auch ersetzt werden. Dann sind es plötzlich fünf. Irgendwann sitzen fünf in diesem Büro und worst case. Sie sind alle fünf da. Ja, und dann ist es menschlich, dass irgendwie jeder eine Daseinsberechtigung braucht. Das heißt, Sie zerpflücken jedes ToDo bis zum größten Detail. Würde die das Arbeitsaufkommen eines ausgestiegen, würde das Arbeitsaufkommen für Fünf Leute auf einen fallen. Dann würde der viel schneller entscheiden und sagen Ach komm weg, Zettel weg, Zettel weg, Zettel weg. Bau das, mach das, was auch immer. Wenn es kaputt geht, bist du schuld. So, und ich habe das Gefühl, dass die dann damit fünf Leute genug zu tun haben in diesem Büro. Sich dauernd irgendwelche Sachen überlegen, damit die auch was zu tun haben. Also glaube ich auch. Ich Wir haben jetzt gerade über so viele Sachen gesprochen. Ich habe immer noch ein Stichwort im Kopf und noch eins im Kopf und noch eins im Kopf. Mal gucken, ob ich das alles zusammenkriege. Also, ähm. Also fangen wir hinten an mit den Beamten. Ich. Ich glaube, dass dieser Staatsapparat tatsächlich immer größer wird, immer größer wird, immer teurer, immer teurer. Und dass das irgendwie tatsächlich nicht erforderlich ist. Da sollte man, glaube ich, schon mal irgendwie zusammenschrumpfen wieder. Ähm, ich weiß auch nicht, ob es noch so sinnvoll ist, immer alle zu verbeamten. Also es gibt Berufsgruppen, da glaube ich, ist er schon sinnvoll, der der Sinn und Zweck des Beamtentums war ja eigentlich mal zu sagen, dass sie unabhängig sind, also Lehrer beispielsweise. Dass sie natürlich an einen Lehrplan gehalten sind, aber grundsätzlich unabhängig Polizei, Feuerwehr usw. Aber warum jetzt noch Finanzbeamte? Also warum müssen die verbeamtet sein, so unbedingt? Ich glaube, das tut dem Staat nicht unbedingt gut. Das nächste ist, dass sie halt nicht in die Rentenkasse einzahlen, sondern dann ja eine Versorgung nachher bekommen irgendwie, die sehr viel höher ist als das, was man aus der Rentenkasse bekommt. Das führt vielleicht auch noch mal zu Unmut in der Gesellschaft. Gleichzeitig die Diskussion, dass alle Selbstständigen in die Rentenkasse einzahlen sollen, weil sie haben einfach das Ungleichgewicht, dass zu viele Leute aus dem System von dem von dem System partizipieren, müssen auch teilweise bezahlt werden. Und deswegen versuchen sie jetzt immer nur, dass das Einkommen dieses Systems zu zu maximieren, anstatt einfach den roten Stift anzusetzen und zu sagen dafür geben wir kein Geld mehr aus. Ja, also genau. Also genau das sehe ich auch so, wir sollten irgendwie mal anfangen zu sparen, also zu sparen. Aber an den richtigen Stellen jetzt nicht zu sagen, wir streichen das Bürgergeld, das ist Quatsch. Aber schon zu sagen, okay, wir lassen uns jetzt aber auch nicht irgendwie übers Ohr hauen, wenn einer hier Bürgergeld irgendwie beantragt, obwohl er eigentlich arbeiten könnte. Also da könnte man ja mal überlegen, ob das wirklich so sinnvoll ist. So, Krankenkassen ist ja das nächste. Ständig hört man irgendwie, die Krankenkassen sind pleite oder sind leer. Es gibt, ich glaube neun und neunzig Krankenkassen, also viel zu viele. Warum? Ja warum? Also warum gibt es so viele Krankenkasse Krankenkasse, die alle ja die gleiche Leistung haben? So Also warum gibt es. Lass es drei vier, fünf sein. Aber jeder Krankenkasse steckt ja auch ein immenser Verwaltungswahnsinn, Also jedes Mal derselbe Unsinn darum. Also wenn man allein das mal konsolidieren würde. Es muss ja nicht eine sein. Lass es fünf sein. Ja, das wäre schon Wahnsinn, was da an Einsparungen möglich ist. Stattdessen. Ich weiß nicht. Was war jetzt neu in den Nachrichten? Ich glaube, Einsparungen bei den psychologischen Leistungen irgendwie in der Richtung oder psychotherapeutischen Leistungen. So kann man sich natürlich streiten, ob das der richtige Ansatz ist. Ich glaube nicht, aber. Das sind dann wieder Ausweichbereiche. Es beschäftigen sich immer die falschen Leute mit den Themen. Ja, aber ich meine, wenn das eine Firma wie Deutschland oder so wäre, schon längst pleite, dann würde glaube ich, dass das Board ja in irgendeiner Form Fähigkeiten hat. Die hätten das Ding schon auf ein hundert mal auf links gedreht und es wäre irgendwie wieder ins Verdienen gekommen. Weil das Ding ist ein System, egal wann, es hat nur eine gewisse Haltbarkeit. Und dann muss man sich mal überlegen, wie kann man es jetzt optimieren für die nächste Zeit, die kommt. Man kann nicht einfach immer so weitermachen. Es ist. Und deswegen, um wieder zurück zu kommen, weil ich glaube, wir schweifen sonst zu sehr ab. Aber deswegen, glaube ich, wollen so viele Leute nicht am liebsten keine Steuern zahlen, weil sie selber nicht das Gefühl haben, sie werden jemals davon profitieren. Dann finden sie es ungerecht, dass sechzehn Millionen Menschen in Deutschland den ganzen Bums am Laufen halten. Auf gut Deutsch gesagt mit der mit der Arbeit, die sie leisten. Sie arbeiten den ganzen Tag und es bleibt nichts übrig. Du gibst fünfzig Prozent ab und dann im Konsum wird alles teurer. Und weil die Mehrwertsteuer Prozentual festgelegt ist und nicht irgendwie einen absoluten Beitrag leistet oder geleistet wird pro Einkauf von was auch immer, Verdient der Staat daran, dass es teurer wird. Deswegen hat er auch kein großes Interesse daran, dass es nicht in die Richtung geht. So, das ist ja ein ganz anderes Thema. Geldsystem, Fiat und so, aber da überleitet vielleicht ganz gut rüber. Denn für jeden aktuell glaube ich ein Thema Benzinpreise. Ja, jeder hat verstanden. Plötzlich okay. Fuck. Bislang habe ich das gar nicht so durchdrungen. Aber der Dieselanteil von dem Dieselpreis, der ist ja gar nicht so hoch. Und wenn die wir haben noch irgendwelche Mineralöl oder Energiesteuern, CO2, Steuer, Mineralölsteuer, Mehrwertsteuer, das ist alles noch da integriert. Das heißt, eigentlich partizipiert da jemand ganz, ganz horrend daran, dass das die, die die Preise steigen. Und so ist es bei dem Kollegen hier ja auch. Genau. Ich wollte noch einen Schritt zurück. Ganz kurz, weil. Also weil du. Weil wir es vorhin gesagt haben mit der Steuernummer und dass das erste Schreiben auf diesem grauen Papier ist, was man vom Finanzamt kriegt. Es wäre ja wirklich schön, wenn. Wenn wenn Deutschland schreiben würde Mensch, toll, dass du dich selbstständig machst. Denk bitte da und da dran. So, hier ist deine Steuernummer. Viel Erfolg. Also wenn Deutschland jetzt zuhört, dann macht das doch in Zukunft so, weil. Ja, es ist. Es schreckt tatsächlich schon ab, wenn man dieses graue Papier kriegt. So. Und. Und. Da steht irgendwie schon drin, womit du zu rechnen hast, wenn du nicht. Wenn du nicht spurst. Und eigentlich ist es doch cool, wenn sich jemand selbstständig macht, Steuern zahlt, Arbeitsplätze schafft, Wertschöpfung schafft, Wertschöpfung schafft. So. Also ich weiß nicht. Das ist ja. Manchmal hat man so ein bisschen das Gefühl, dass dagegen gearbeitet wird. Dann auch diese hohe Bürokratie. Kommen wir vielleicht nachher auch noch drauf, wenn wir GmbH und Einzelunternehmen so ein bisschen vergleichen? Diese hohe Bürokratie, die es da einfach gibt, die einen manchmal wirklich wahnsinnig macht bei uns auch, in welches Register du da jeweils die Eintragung machen musst. Also da vielleicht mal bitte Deutschland ein bisschen weniger Benzin und und Leonhard Korn. Also es geht jetzt um Sprit. Also das Ding ist Benzin ist ja jetzt gerade aktuell in der in der Diskussion. Und na klar ist es richtig teuer geworden Und wenn man das mal mit anderen europäischen Ländern vergleicht, dann sind die Spritpreise in Deutschland oftmals sehr viel höher als in Österreich. In Österreich zum Beispiel. So, Und wenn man sich dann aber anguckt, wie setzt sich eigentlich so ein Spritpreis zusammen? Dann kann man sehen, Du hast es schon aufgezählt. Also es ist eine CO2 Abgabe, es ist Energiesteuer drauf, es ist Umsatzsteuer drauf. Das heißt also, so rund fünfzig Prozent des Benzinpreises gehen erstmal schon mal an den Staat. Der Rest sind dann ja. Also sind dann Kosten, die der Mineralölkonzern oder erstmal vielleicht die Tankstelle, dann der Mineralölkonzern hat und dann bleibt am Ende ein Gewinn übrig. Er ist jetzt auch nicht allzu knapp. Also es geht den Mineralölkonzernen jetzt nicht so schlecht. Du sollst auch nicht, Du sollst auch nicht. Genau. Aber in Österreich beispielsweise sind die Abgaben an den Staat sehr viel niedriger. Darum ist auch der Benzinpreis niedriger. Und ja, genau. Und? Und darum geht es und darum ist es halt. Es gibt keine CO2 Abgabe. So, darum ist das halt auch irgendwie nicht so richtig miteinander vergleichbar. Und darum kann man jetzt vielleicht auch nicht nur auf die Mineralölkonzerne schimpfen, sondern müsste vielleicht auch einfach sagen naja, vielleicht sind die Steuern darauf einfach ein bisschen zu hoch. Also vielleicht muss man da mal ein bisschen, vielleicht jetzt mal eine Ausnahme machen. In solchen aber wird ja nicht diskutiert. Es wird ja nur diskutiert, dass man irgendwelche Gewinne abschöpft, obwohl es das gar nicht gibt. Wer will denn feststellen, wann eine Firma über Gewinn gemacht hat. Genau darum geht es. Warum wollen Sie an die Mineralölkonzerne? Damit der Staat Geld bekommt. Das Geld wird ja nicht an uns zurückverteilt, sondern wir zahlen das an der Tankstelle. Die Speditionen gerade fahren alle umsonst, weil sie quasi das Geld nicht bezahlt bekommen, was sie tanken können und so und es ging dabei ja auch eher eher darum zu sagen, da hat der Staat eine Möglichkeit, sofort etwas zu lösen und kann sagen Hey, komm, wir setzen jetzt mal kurz, wir setzen jetzt CO2 aus. Genau weiß ich nicht. Ein bisschen was, so ein bisschen mal entgegenkommen, bisschen Entgegenkommen zeigen. Aber dann merkt man auch die Bereitschaft ist nicht da, weil der Druck so groß ist, weil die einfach keine Kohle mehr haben, Weil sie das ganze Geld, was sie zur Verfügung haben, in ein krankes System reinstecken. Branntweinsteuer zum Beispiel ist etwas, was den Leuten überhaupt nicht bekannt ist. Also dass du in Deutschland auf Schnaps Erzeugnisse in dem Sinne. Eine ziemlich hohe Abgabe hast für Branntwein, und zwar eine fixe. Und die ist genau. Ja, also sie wird. Sie wird berechnet. Sind rund ein tausend drei hundert Euro auf ein hundert Liter kann man dann runterrechnen, auf ein Liter zwei und neunzig Prozentiges Destillat, also nicht auf ein hundert Liter fünf und dreißig Prozent Leonhard Korn, sondern auf einen Schnaps. Dann noch runtergerechnet auf auf die Umdrehungen, die der die der Schnaps hat und natürlich dann auf die Literzahl fünf hundert Milliliter wird es runtergerechnet werden. Aber ja, das sind Kosten, die mit jeder Flasche dann entstehen, sobald du sie in Verkauf bringst. Genau. Also dreizehn Euro pro Liter Schnaps. Ja, Reiner Schnaps. Genau. Und wenn der reine Schnaps sechs und neunzig Prozent hat und das Destillat, was du dann verkaufst, hat fünf und dreißig, zwei und vierzig, was auch immer. Einfacher Dreisatz. Ja, kann ich jetzt nicht. Aber auf jeden Fall. Das ist ja hatte ich euch auch erzählt. Das ist mein großes Ziel, irgendwie bald mal so eine Kawa Grafik zu bauen und oder so ein Video zu drehen, wo du den Inhalt einfüllst in die Flasche, damit die Leute mal verstehen, ab wann eigentlich überhaupt irgendwie Leonhard Korn partizipiert. Denn die Branntweinsteuer ist das eine. Also genau. Mittlerweile heißt die Alkoholsteuer Branntweinsteuer ist auch so ein so ein alter Begriff. Aber also von Bismarck. Genau, es ist die Alkoholsteuer. Umsatzsteuer ist drauf. Ähm, ich glaube, das sind schon so die die Steuern, die dann abgehen, Aber das sind ja schon in Summe. Also ich weiß jetzt bei Leonhard Korn nicht genau, müsste man einmal ausrechnen. Ich habe vorhin mal mit einer null Komma sieben Flasche und vierzig Prozent gerechnet, dann wären wir irgendwie bei. Habe ich mir auch geschrieben. Drei Euro? Nee, doch drei Euro fünf und sechzig Alkoholsteuer plus Umsatzsteuer drauf sind schon mal sieben Euro zwei und sechzig, die runtergehen, wenn die Flasche vier und zwanzig Euro neunzig im Verkauf kostet. Genau, weil die Umsatzsteuer jetzt eine Variable in dem Fall. Aber deswegen ist es ja auch immer so die große Frage. Ja, ne. Also die, die die große Frage also uns uns wurde ja oder wird ja immer unterstellt, dass uns unser Produkt viel zu teuer ist. Genau. Also wir können ja mal die Preise weitergehen. Also das ist ja schon der erste große Schluck aus der Pulle, wie man so schön sagt. Aber der Rest ist dann ja noch Wareneinsatz. So, er hat ein super Produkt. Ihr habt ein qualitativ hochwertiges Produkt. Das heißt, der Wareneinsatz ist relativ hoch. Kommt der Vertrieb, kommt dazu, es kommt, Personalkosten kommen dazu, Miete kommt dazu, Marketingkosten kommen dazu. Vielleicht ein Unternehmerlohn, den man ja auch noch irgendwie haben möchte. Nie gab es nie. Also, und dann noch eben diese ganzen Kosten, die einfach fix sind wie IHK, Berufsgenossenschaft, GEZ, Künstlersozialkasse usw, das heißt am Ende, wenn jeder seinen Schluck genommen hat. Du brauchst einen Steuerberater, der muss auch bezahlt werden. Riesen Schluck Riesen Schluck mit Strohhalm. So. Aber du brauchst die Flasche, du Verpackungsgesetz, Verpackungssteuer, Etikett Versand usw Versicherung Zahlungsanbieter die du hast. PayPal kostet Spotify Spotify. Shopify kostet so, das sind ja alles Kosten, die von der von der Flasche quasi abgehen und am Ende bleibt ein kleiner Schluck drin und der ist dann deiner. Genau. Und das ist wirklich ein kleiner Schluck. Also wenn wir wir befinden uns ja weiß ja auch jeder in der Liquidation dieser Gesellschaft. Ja, werden wir hoffentlich gleich noch aufklären, dass wir nicht insolvent sind, sondern dass wir die GmbH die Hülle liquidieren. Und am Ende wollte ich gerne mit euch zusammen. Das sowieso mal für mich persönlich und privat, weil es ist total schwierig, wenn man Startup ist unterjährig irgendwelche realen Produktkalkulationen auf DB drei runterzubrechen, das ist nicht möglich. Es ist so viel Variabilität da drin, aber dann am Ende, wenn Finale, wenn ein Strich drunter gezogen wurde und man dann real weiß, wie viel Flaschen haben wir denn eigentlich verkauft und was haben wir an usw und so fort. Das dann einmal für mich einfach. Ich möchte einfach nur wissen, wo ist dieser Schluck geblieben? Weil der ist überhaupt nicht angekommen bei mir, Als wenn mir die Flasche zurückgegeben wird. Am Ende des Monats ist die leer. Ja, also eigentlich muss ich dann immer noch was reinkippen, das ist ja kommt ja noch dazu. Und das dann einmal zu verstehen, ist wichtig. Denn für Leonhard Korn und für die Vergangenheit, die wir mit diesem Produkt hatten, war es immer so, nach außen hin, auch in der privaten Außenwahrnehmung. Also ich habe immer gedacht, das läuft, Das ist ein geiles Ding. Das Feedback. Mega. Und so weiter. Warum hat es nicht funktioniert? Also was ist eigentlich real? Der wirtschaftliche Grund? Ich weiß, dass es nicht die Beiträge sind, aber die Summe aus allem. Wenn man dann irgendwann mal dieses Kuchendiagramm aufmacht und sagt, in den letzten sechs Jahren hatte man zum Beispiel irgendwelche Abgaben von Sachen, die man nie benutzt hat, wo man nicht reinwollte oder sonst irgendetwas, das einfach nur mal darzustellen und zu sagen Guck mal, du hast weiß ich nicht, zehn tausend Euro dahin überwiesen, die keinen Gegenwert für gar nichts hatten, sondern das ist einfach nur ein Austausch von Geld zu meinen Lasten. Ja stimmt, das wäre mal ganz interessant, das mal zu machen. Ja, also als Weiterbildungscase intern von von Never du Schnaps. So, aber genau. Aber das ist halt wirklich vielen nicht bewusst, weil du hast jetzt gerade gesagt sieben Euro bei unserer Flasche und die kostet vier und zwanzig Euro, kostet jetzt sechs und zwanzig Euro neunzig. Macht jetzt den Kohl auch nicht fett, aber das ist schon ein Drittel. Ja, einfach nur Steuern. Genau. Einfach weg. Einfach weg. Einfach nur Fugazi. Ja, wie man so schön sagt. Und genau das verstehen viele nicht. Vor allen Dingen nicht, wenn ich mir dann überlege, dass es Konkurrenzprodukte gibt, die um einiges günstiger sind, für fünf Euro verkauft werden. Die die gleiche, also zumindest mal die gleiche Branntweinsteuer haben, wenn sie den gleichen Prozentwert Alkohol drin haben und vielleicht nicht ganz gleiche Umsatzsteuer, weil es halt nur fünf Euro sind. Aber das wird ja so verschwindend gering, dass entweder der Materialeinkauf extrem niedrig sein muss, also dass das Basisprodukt vielleicht einfach echt shit ist oder dass es nur geht, wenn du Millionen Flaschen drehst. Denn was wir hier auch haben, im Falle von Leonhard Korn in unserer Vergangenheit unsere Händler oder der Onlineshop, da wurden die Flaschen einzeln bestellt. Oder wir haben den Handel mit drei Karton fünf Karton hier im Umkreis selber ausgeliefert. Wenn du diese fünf Euro buddeln hast, dann laufen die noch einen ganz anderen Weg. Die laufen über irgendwelche Einkaufszentralen auf. Europaletten müssen da hingefahren werden, die müssen von da in die Märkte verteilt werden. Dann stehen sie da auch in Kartons und dann müssen sie dort und das alles für fünf Euro. Es ist für mich nicht verständlich, wie dieses Geschäftskonzept funktioniert oder ob es wirklich so viele Millionen Flaschen sind. Das kann ich mir auch nicht vorstellen irgendwie. Ja, also ich kenne die Zahlen nicht, aber es muss halt irgendwo an den Kosten gespart werden und das kann letztendlich nur der Wareneinsatz sein. Es ist trotzdem erstaunlich. Ja, Ja, es ist erstaunlich. Tatsächlich? Wenn du dir die Fotos von den Buden anguckst, die das produzieren. Das sind keine auf dem Bauernhof. Ein hundert zwanzig Quadratmeter. Das sind riesige, riesige Plantagen quasi. In denen wirklich viele Menschen auch arbeiten, um das Produkt fertigzustellen. Also da. Da habe ich so das Gefühl. Weil zum Beispiel. Wenn wir so in der Beva immer so dieses klassische klassische fünfzig Prozent Wareneinsatz irgendwie über alle Income Streams zusammen oder sowas. Fünfzig Prozent Wareneinsatz hatten. Da müssen die ja neunzig Prozent Wareneinsatz haben. Und dann bleiben zehn Prozent für DB zwei und drei übrig. Ich kann mir das irgendwie alles nicht vorstellen. Also für mich wäre. Oder ich habe einfach so ein schlechtes Gefühl für die Mengen, die die absetzen. Das kann natürlich auch sein. Aber na ja, gut, also wahrscheinlich ist es tatsächlich einmal die Menge, die Sie absetzen. Aber natürlich dann auch die Menge, die Sie einkaufen. Da werden Sie natürlich irgendwie gute Konditionen kriegen. Vielleicht ist es auch nicht gerade die beste Qualität. Ähm. Keine Ahnung. Wäre eine Unterstellung, eine Unterstellung. Aber irgendwo muss man ja sparen. Und alle anderen Kosten werden wahrscheinlich dann auch irgendwie vermutlich gering gehalten. Ja, so? Aber, aber, aber ich Ich finde, das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt für die Zuhörer oder so, dass auf einem halben Liter Leonhard Korn von unserem Produkt einfach sieben Euro schon mal schon mal einfach die Steuer sind für das für das Ding. Und wenn man sich überlegt, dass wir so eine kleine Bude sind Wir haben gar keine Macht im Einkauf von Flaschenkorken. Etiketten? Ja, genau. Und wenn, kann man auch auch bestimmt mal sagen so, so, Special Editions, wo du dann nur drei hundert Flaschen machst oder so was und dafür ein eigenes Etikett. Da bist du bei über einem Euro nur für das Etikett. Dass das da drauf, ohne dass du den Designer bezahlt hast, der nicht Mitglied in der KSK ist, aber für den du die KSK Abgaben am Ende auch noch bezahlst, weil der ja grafische Dienstleistungen betreibt oder sowas in der Art und Weise. Das alles zusammengenommen bedeutet, das macht keinen Sinn. Drei hundert Flaschen von irgendwas zu machen in der Konstruktion, weil wir keine Macht haben und keine Skalierungseffekte haben, in keinster Weise. Du musst da richtig was drehen, aber das dem Staat in Anführungsstrichen völlig wumpe, weil er hat das Geld schon bekommen. Genau das wurde schon abgeführt. Dem ist das egal. Und dann ist es so Du musst als Firma wie Leonhard Korn lieferfähig sein. Heißt das Lager ist immer mit einem gewissen Stock an Ware gefüllt. Alle haben schon ihr Geld bekommen, wenn das da bei uns steht, denn als kleine Firma bist du in der Vorkasse. Kommt ja auch noch dazu. Wir haben jetzt hier nicht keine Sonderkonditionen und wir haben hier nicht irgendwie so dieses Mediamarkt Mediamarktkonzept, dass man alle Fernseher bestellt und drei Monate später bezahlt, wenn sie alle schon verkauft wurden, sondern wir. Das ist alles schon Liquidität abgeflossen. Und selbst wenn du monatlich einen Gewinn hast, hatten wir ja eingangs Davon ist gar nichts auf deinem Konto. Das heißt, es ist immer gebunden in großer Menge im Verhältnis zu dem, was du eigentlich leistest im Lager. Ja, das ist einfach crazy. Und dann. Und dann das Witzige muss man sich überlegen Dann willst du mal eskalieren und dann sagst du Pass auf an dem Leonhard Korn, milder Klara an dem Etikett, an dem ändere ich jetzt nichts mehr. Das bleibt jetzt so und ich bestelle jetzt fünf tausend oder zehn tausend Stück. Habe ich mal so eine Story gemacht bei Instagram, wo diese ganzen Papierrollen. Da habe ich richtig viel gedacht. Ich mache jetzt ich bin. Das ist der beste Move überhaupt, weil ich weiß, an den Produkten ändert sich nichts mehr. Ich bestelle jetzt richtig viel und kann über die nächsten drei Jahre oder so was diese Etiketten abrauchen und Insta Story gemacht mit diesen ganzen Türmen. Und das war auch wirklich viel Papier. Und richtig viel Geld. Und dann kommst du. Welches Amt war das? Irgendwas. Veterinär, Veterinäramt, Gesundheitsamt oder irgendwer kam hat jetzt nicht diesen klassischen Instagram Fall, wo dieses eh zu klein geschrieben war. Und der musste seine ganzen Etiketten neu machen, sondern bei uns war das das Blickfeld. Also du musst auf einer Alkoholflasche ist mein Fehler. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht, ist richtig, aber das muss alles in einem Blickfeld sein und in der gleichen Größe. Das heißt, wenn du hier hinten auf der Flasche, das da, das geht nicht, dass das null Komma fünf da hinten steht und nicht dahinter und dass die Adresse kleiner ist als dieses Ding. Und so weiter und so fort. Weil der unfähige Mensch ist nicht in der Lage zu lesen, dass es sich hierbei um einen fünf und dreißig Prozentigen Korn handelt. In einer halben Liter Flasche. Das ist. Hier vorne ist Marketing. Das darfst du machen, Das muss nicht irgendwie geregelt werden. Aber hinten alles auf einem Fleck und in ganz bestimmten Schriftgrößen. Abständen. Und so weiter und so fort. Also das ist ja, das ist ja dieses Perfide irgendwie und das macht dieses System so, so nervig, also diese ganze Bürokratie, wenn man irgendwie den Menschen abspricht, selber nachzudenken und rauszukriegen, wie viel, wie viel Inhalt da jetzt drin ist und wie viel Umdrehungen der Korn hat, das drei Liter und das ja so genau. Also es ist ja jetzt auch nicht so, als wenn es gar nicht drauf stehen würde. Genau das ist ja genau, es steht ja, es steht ja drauf. Aber hier steht zum Beispiel Eichenstraße sechs in Rosengarten, Das ist kleiner als das da drüben, da drüber. So, Shoutout an das Amt, an den Kollegen, der da war, der hat gesagt Nein, Sie müssen nicht alles zurückrufen. Dann wäre ich ja sowieso sofort pleite gewesen. Ja, Nein, Sie müssen auch nicht diese Etiketten vernichten. Sie dürfen die aufbrauchen. Aber ich musste halt nachweisen, wie viele ich noch habe und was sie schätzen, wie lange das noch dauert und ab dann. Nachdruck müssten neu also nicht. Er hätte das nicht machen müssen. Er hätte das auch sagen können, dass das jetzt ein großer Betrugsfall, dass das nicht in der richtigen Schriftgröße da draufsteht. Und das ist dem anderen ja aus der Bildzeitung, wo ich das gelesen habe, den Gin ja passiert, der musste alles zurückrufen und das darf also. Shoutout Danke, aber das meinte ich auch vorhin. Man darf auch nicht alle Beamten oder alle, die aus irgendwelchen Prüfungsgesellschaften da kommen, über einen Kamm scheren. Es gibt auch die, die pragmatisch sind und sagen Pass auf, jetzt hast du da deine zehn tausend Etiketten, braucht die auf wie viele hast du noch? Neun tausend? Okay, braucht die bitte auf und danach dann richtig so, aber es gibt halt auch die, die gesagt hätten nee, muss hier alles, alles zurückrufen, die Etiketten müssen vernichtet werden und sonst wie? Absolut, da gehe ich mit. Also das ist ja auch, wie du eingangs sagtest, mit mit der fehlenden Fähigkeit, sich in diese tatsächlichen Lebensverhältnisse der Leute einzufügen, also wirklich so einen Blick zu haben für das, was die Leute da draußen, außerhalb von der Behörde, beispielsweise jetzt in der freien Wirtschaft oder im Privatleben wirklich beschäftigt oder Thema ist. Aber dann haben die gleichen Leute sich noch nie einen Beipackzettel von irgendeinem Arzneimittel angeguckt. Wer soll denn das lesen können? Ja, genau so, also egal. Also wir müssen leider ein bisschen auf dem Zettel leider ein paar Sachen springen, sonst sitzen wir hier drei Stunden. Ich habe aber noch. Also wir haben ja jetzt schon ein paar Mal erwähnt IG KSK, Berufsgenossenschaften, GEZ. Und so weiter und so fort. Ich glaube, jeder versteht was das jeder weiß was das ist, bis auf die KSK. Also bei der IG ist ja so als Firma bist du da angemeldet, hast keine Chance, kriegst von denen eigentlich nichts, außer du hast einen Auszubildenden und du kannst den da anmelden und zur Berufsschule schicken. Wie die IHK tatsächlich manchmal auch so. Oder diese ganzen Kammern. Handwerkskammer auch manchmal tatsächlich doch. Gute Hinweise und gute Abteilung, die dir weiterhelfen können. Wir hatten das jetzt für einen Unternehmer, der so ein bisschen auch ins Schwanken geraten ist. Der ist einer Handwerkskammer ist das glaube ich gewesen, hingegangen und hat ein paar ganz gute Tipps gekriegt. Das ist manchmal gar nicht so bewusst. Also ich finde schon, wenn man Pflichtmitglied in so einer Kammer irgendwie ist, sollte man auch versuchen rauszukriegen, was die für einen tun können und auch alles in Anspruch nehmen, was die anbieten. Ja okay, also Fehler von dem Unternehmer ist das Angebot nicht anzunehmen, was eben pflichtmäßig vom Konto abgezogen wird. Bzw. Die IHK macht es natürlich auch nicht so ganz so ganz publik, wie sie einem helfen können. Also ganz ehrlich habe ich mich noch nie mit beschäftigt. Keine Ahnung, was die machen. KSK, das ist für mich das roteste Tuch aller Abgaben neben der GEZ. Also die Künstlersozialkasse. Ist das die Krankenversicherung oder die Rentenversicherung von Künstlern? Also beides die Sozialversicherung der Künstler. Jetzt bist du Sänger oder Maler oder Stuckateur? Weiß ich nicht. Keine Ahnung. Und dann gehst du hin und sagst anstatt zur TK oder so und anstatt Rentenversicherung klassisch. Ich melde mich aktiv selbst bei der KSK, werde da Mitglied. Und jetzt habe ich dann Anspruch auf deren Renten und Krankenkassenzahlung. Okay. So, und weil die Künstler, weil es irgendjemand bezahlen muss. Ja, also weil die Künstler wahrscheinlich. Ich versuche mir das immer nur so, so so abzuleiten, weil die Künstler jetzt nicht unbedingt die Kategorie Business sind, die regelmäßige Einkünfte haben oder sowas. Können nicht selber einzahlen in diese Kasse und das wird nicht ausreichen das die bezahlt werden davon. Und deswegen geht die Künstlersozialkasse hin, prüft in Zusammenarbeit wahrscheinlich mit der Rentenkasse, weil die alle Informationen von den Unternehmen haben. Ob diese Unternehmen Rechnungen bekommen haben von Menschen, die theoretisch Künstler sein könnten. Denn ich weiß halt das wir diese KSK Beiträge, unsere DJs die auf unseren Events auflegen. Künstler. Keiner von denen ist in der KSK drin. Macht nichts. Ja wir. Aber sie sind Künstler. Der Grafiker, wenn er keine GmbH ist, sondern ein freier Grafiker ist, Künstler und so, andere freie Berufe auch alles Künstler, auch wenn sie handwerklich tätig sind in irgendeiner Form oder sowas sind es ja auch teilweise Künstler. Ja, je nach Handwerksgattung oder sowas. Und dann kriegst du und das ist für mich halt so das Krasse, das ist, das ist gar nicht zu planen eigentlich wie und dann kommen einfach irgendwann so die Rechnungen und dann steht da KSK Beitrag. Peng! Und von dem Steuerberater kommt nur haben wir geprüft. Passt. Und dann sagst du ja nice aber aber damit damit damit rechnen Und das ist halt immer so ein das ist immer so ein direkter Liquiditätsabfluss, das ist nicht so schlimm. Vielleicht für alle die, die die, die das versuchen in Zahlen zu gießen. Die KSK ist bei uns deutlich krasser als die IHK. Mit, mit, mit, mit dem, was die IHK uns in Rechnung stellt. Das Peanuts gegen die KSK sind fünf Prozent von den Rechnungen die die Künstler dir geschrieben haben. So also aufs Brutto, weil die stellen ja eine Bruttorechnung, also je nachdem wenn es nett ist es vom Netto. Wenn die jetzt keine Umsatzsteuer ausweisen, weil sie Kleinunternehmer sind, dann na klar vom Bruttobetrag. ansonsten vom Vom Rechnungs nettobetrag mag ich nicht das System. Ich mag das System genauso nicht, genauso nicht wie das, was wir vorhin besprochen haben mit dem Sozialsystem. Wenn die Nodes nicht einzahlen. Ja, die werden nie davon profitieren, dass sie wissen, dass noch nicht mal. Ich habe mal den ein oder anderen gefragt bei uns weißt du eigentlich, dass ich da noch KSK drauf bezahlen muss? Und so weiter und so fort. Was ist das? Das ist deine Krankenkasse. In Theorie? Nee, meine nicht. Ich habe ja eine andere. Und die könnten auch niemals zur KSK gehen und sagen Hey, in meinem Leben habe ich jetzt mal ausgerechnet, die Rentenversicherung kriegen sie dann darüber über die KSK. Ach so, das Problem ist also, ein weiteres Problem ist, dass man jetzt so ein bisschen versucht hat zu lösen. Es führt auch insgesamt zu einer Ungleichheit. Du hast jetzt keine Ahnung, was ein DJ so den beauftragt du und der schreibt dir eine Rechnung über ein tausend Euro. So dafür, für den führst du fünf Prozent KSK. Ab jetzt sagt der DJ Oder kommt ein anderer DJ und sagt Ich habe eine UG gegründet. Ähm, schreibt ihr eine Rechnung über ein tausend Euro UG Kapitalgesellschaft wie GmbH. Für den zahlst du keine KSK. So. Das heißt also, es gab dann mal das Modell von irgendwelchen Steuercoaches allen freiberuflichen Künstlern zu sagen, dann gründet doch eine Kapitalgesellschaft, dann zahlen die Auftraggeber keine KSK für euch. So, und es ist ja auch im Grunde irgendwie unfair. Also der der Freiberufler wird ja irgendwie schlechter gestellt als als die UG. Ja so. Gute Überleitung dann. Aber dann sind natürlich auch die die Sozialversicherungsträger darauf aufmerksam geworden und haben gesagt ja okay, der der DJ, der Gesellschafter seine UG ist, erbringt ja die gleiche Leistung nur über die GmbH. Das heißt das Gehalt des DJs, was er von seiner UG bekommt, wird jetzt mit Künstlersozialkasse belastet. Also es ist weg. Also vor allem, weil du vorhin sagtest, das Schlupfloch gestopft, Schlupfloch gefunden, Schlupfloch gestopft. Man ist halt immer irgendwie dann hinterher, hat das dann irgendwie anders zu lösen. Dann zu sagen okay, egal welche Rechtsform, es ist immer KSK fällig. So, das wäre ja das Einfachste, dann wärs auch gleich schlecht für alle, weißt du aber. Oder gleich sozial, weil ja, genau das ist ja der Punkt. Aber das war eben ein ganz guter Übergang. Das habe ich schon wieder vergessen, wo ich hin wollte. Achso, ja, GmbH Einzelunternehmen also. RetroPerspektiv? Ja, wenn ich jetzt am Tag eins von Leonhard Korn zu euch gekommen wäre ich habe ja eine richtig gute Idee. Ich mache Premium Korn. Das will jeder haben. Ich weil immer schon so gewesen, so wie wir es auch gemacht haben. Gründe genug dafür wäre. Also wäre das jetzt auch eure Empfehlung zu sagen wenn du sowas machst, mach das mit Kapitalgesellschaft oder mach erstmal Einzelunternehmen bis zu einem gewissen Punkt, oder? Ich, ich ich kann es gar nicht so klar beantworten. Also die beliebteste Antwort des Steuerberaters ist ja immer kommt drauf an so und es kommt hier auch tatsächlich drauf an, also es kommt darauf an, wie du vielleicht auch erstmal finanziell aufgestellt bist. Also hast du das Geld, um eine GmbH zu gründen, So wie willst du mit Leonard Cohen tatsächlich agieren? Also willst du an große Supermärkte rangehen usw. Die arbeiten natürlich lieber mit einer GmbH zusammen als vielleicht mit so einem kleinen Einzelunternehmer. Willst brauchst du Fremdkapital, dann ist die Frage ist vielleicht eine GmbH wirklich? Oder ist sie wirklich sinnvoll? Oder dann doch als Einzelunternehmer bleiben? So, das sind halt so viele Fragen. Steuerlich ja, gibt es ja immer große Rechnungen irgendwie. Und dann kommt noch irgendein Steuer Code und und drehte irgendeiner Holdingstrukturen oder eine doppelstöckige Holdingstruktur, weil du dann irgendwie gar keine Steuern mehr zahlst. Das ist irgendwie alles alles auch Quatsch. Man muss halt sagen die GmbHs tatsächlich aufwendiger. So du musst, du musst einen Jahresabschluss machen, du musst, du musst mehrere Steuererklärungen abgeben, du musst dich im Transparenzregister registrieren, du musst zum Notar, du musst dich im Handelsregister registrieren, du musst eine Gesellschafterversammlung machen. Die GmbH ist halt auch. Ist halt eine eigenständige juristische Person. Das heißt, alles was erst mal in der GmbH passiert, gehört auch der GmbH und nicht wie beim Einzelunternehmer gehört dem Einzelunternehmer. Das heißt, wenn Geld auf dem Konto ist, kannst du nicht einfach zum Bankautomaten gehen und dir privat Geld abheben, sondern dafür brauchst du eigentlich einen Gesellschafterbeschluss. Dann ähm und und und. Auch nicht zu oft und sowieso auch nicht zu oft. Beim Einzelunternehmer ist das alles ein bisschen ein bisschen einfacher und freier, denn das überführt zum nächsten Thema. Denn das hat zwar jetzt nichts mit mir zu tun, ist aber etwas, was ich ganz akut gehört habe und mich dann ein bisschen beschäftigt habe. Wenn du eine GmbH hast und du möchtest beispielsweise das Land verlassen, kann teuer werden. Genau dann hast du ja diese Wegzugssteuer, die theoretisch gar nicht möglich macht. Also du bist als Einzelunternehmer. Könntest du einfach gehen? Ja, ja, nee, nee, nee, auch nicht. Auch nicht. Guck mal, wir leben in einem freien Land. Überhaupt nicht. Also, wir haben. Also, wir haben tatsächlich jetzt ein paar Fälle mit Wegzugssteuer und und Exit Tax und so gehabt. Und ein Mann saß mal bei uns und er war so sauer darüber. Er hat gesagt, es ist leichter, nach Deutschland reinzukommen als aus Deutschland wieder raus. So. Und so ein bisschen hat er halt recht. Also Wegzugsteuer ist halt, ähm kann halt richtig teuer werden, weil das Finanzamt tut so, als wenn du deine GmbH verkaufen würdest. Ja, genau. Sie bewertet die. Dann kommt ein Betrag raus und der Betrag ist zu versteuern. So? Das ist ja nur fiktiv. Du hast das. Du hast ja kein Geld bekommen. Irgendwie. Weil du es nicht verkauft hast. So. Aber du musst trotzdem die Steuer darauf zahlen. Und bei Einzelunternehmer. Und viele Influencer sind ja so ein bisschen darauf reingefallen. Die sind alle dann irgendwie nach Dubai ausgewandert und da hat das Finanzamt gesagt Naja, aber dein Name Es ist irgendwie eine Marke und die Marke muss auch bewertet werden. Also tun wir so, als wenn du die Marke erst verkauft hättest, bevor du weggehst. Und da sind teilweise irgendwie Millionenbeträge zusammengekommen, die dann irgendwie mit einem persönlichen Steuersatz besteuert werden mussten. Also du hast. Du kannst nicht einfach einfach auswandern. Danke. Ja. Schön hiergeblieben. Das Ding ist. Das Ding ist was? Ich halt. Also, ich. Ich würde es ja verstehen, wenn du Europa verlässt oder die EU verlässt. Ja, aber im Bereich der EU müsste man doch eigentlich Freiheit haben zu sagen Hey, ich möchte meine Firma. Ich habe die jetzt zwar hier in Deutschland aufgebaut. Und so weiter und so fort, aber ich find's Wetter scheiße. Ich finde es Wetter einfach scheiße hier. Und das ist auch nicht in München besser oder so, sondern äh, ich, ich Ich will damit jetzt nach Portugal. Ja, weil das ist auch näher an meinem, an meinem Produktionsbetrieb, weil ich mache verkauf Pullover oder sowas. Würde sogar Sinn machen, so innerhalb Europas. Find ich eigentlich ungerecht. Also innerhalb der EU finde ich es ungerecht, weil wir bezahlen ja auch viel für den Laden. Ja zusätzlich. Und da wäre es eigentlich cool, wenn die das mal ein. Also wenn man sich mal diese Wegzugsteuer von wann ist die neunzehn hundert fünf oder keine Ahnung von aus den Dreißigern glaube ich. Da kommt sie irgendwann her und alles umgekrempelt. Aber das haben sie beibehalten, weil ist ja im Prinzip der Inbegriff von Du bist nicht frei, du kannst nicht frei sein, weil du kannst ja auch deine Firma nicht einfach real dann sagen okay, ich möchte trotzdem gehen. Dann sagen viele Ja, dann verkauft doch die Bude. Also das passiert das Gleiche. Also ich meine, dann kriegst du wenigstens Geld. Also, dann kriegst du. Kriegst du Geld? Aber genau. Ja, das stimmt. Das ist der Unterschied. Aber du müsstest deine Firma verkaufen. Ja. Stell dir vor, du bist fünf und dreißig und hast das gar nicht vor. Weil eigentlich läuft oder so? Ja. Und Es ist. Ja, es ist tatsächlich problematisch. Also, sobald Deutschland das Besteuerungsrecht verliert, an etwas, mögen Sie es nicht. Wollen Sie es verhindern? Ähm, Also. Ja. Das ist so! Darum ist das tatsächlich. Also dieser Wegzug zumindest mit Vorsicht zu genießen. Irgendwie. Aber wie machen das denn alle Firmen, die es aufgrund dieser hervorragenden Energiesituation in unserem Land entschieden haben, dass sie ein energieintensives Business haben und der Meinung sind, dass in den USA jetzt besser. So, jetzt gehen die dann real oder lassen die irgendwie ein Büro hier und das reicht. Nur ein Büro reicht nicht, also muss oder? Oder sind. Sind die. Sind die Subventionen aus USA groß genug, um dieses Delta zu schließen? Oder ist es denen egal? Vielleicht auch das. Vielen ist es vielleicht auch, aber ich stelle mir sowieso egal, weil weil sie wahrscheinlich also wenn es so wirklich riesengroße Unternehmen sind. Die haben wahrscheinlich durch den Wegzug in ein anderes Land eine höhere Ersparnis als das, was sie an Wegzugsbesteuerung bezahlen. Oder sie haben halt eben andere Modelle so sie lassen eine Betriebsstätte hier und das ist die GmbH und gründen eine neue woanders. Und dann wandert vielleicht das Geschäft so nach und nach irgendwie so rüber. Ja, also. Also eigentlich kommst du nicht raus. Du kommst auf jeden Fall nicht. Also, du kannst auf jeden Fall nicht einfach gehen. So, Man sollte sich auf jeden Fall vorher beraten lassen, wie man mit diesem Wegzug umgeht. Und geht das? Geht das nur um den Gesellschafter, dem die Firma dann gehört? Oder können dann, wenn es drei sind, alle nicht gehen? Wenn ein Gesellschafter hier bleiben würde, dann wäre es kein Problem. Okay. Okay. Also. Oder? Das ist für die anderen zwar ein Problem, weiß ich gar nicht, muss ich kurz überlegen, weil die Anteile ja. Jetzt eine gute ist. Okay, prüfen wir, prüfen. Prüfen wir noch mal nach, Greifen wir noch mal nach. Ganz kurz. Ganz schnell. Weil es mir wichtig ist. Leonhard Korn ist nicht pleite. Ich möchte das noch mal wiederholen. An aller Stelle. Sondern wir haben uns ganz normal dazu entschlossen, zu liquidieren. Diese Liquidation sentschluss, den haben wir natürlich getroffen, bevor wir jemanden gefunden haben, der dieses Geschäft übernimmt. Das hat aber ja zeitliche Gründe, Denn wie du es eben gesagt hast eine GmbH muss andauernd irgendwelche Jahresabschlüsse und sonstigen Sachen machen. Und bei der Liquidation ist es ja auch so mit Bilanz und Schlussbilanz und in der Beratung mit euch zusammen haben wir dann gesagt okay, dann macht das am ein und dreißigste zwölfte dann fallen die Bilanz arbeiten zusammen an einem Tag oder so und das macht nicht so viel Chaos. So, und Ich habe das ja. Das war ja für mich einfach eine emotionale Entscheidung zu sagen, ich möchte nicht mehr weitermachen. Normalerweise würde wahrscheinlich jeder vorher erstmal versuchen, die die Firma zu verkaufen, die gesamthafte Firma zu verkaufen. Das habe ich aber als ausgeschlossen angesehen, denn damit das ist ja nicht so ein Prozess, der von heute auf morgen geht. Und ich habe ja einfach kein Zutrauen mehr gehabt, dass ich das noch noch ein weiteres Jahr ohne großartige Veränderung oder weiteres Kapital durchziehen kann. Deswegen habe ich ja gesagt okay, ich mache das jetzt einfach. Ja und? Und der neue Partner, der hätte ja auch die die Firma gekauft, aber der kauft sich ja keine GmbH. So, das macht überhaupt keinen Sinn. Deswegen hat er diese Asset Deal gelaufen, das im Prinzip eigentlich nur noch die Hülle da ist, ja, die jetzt abgewickelt wird. Aber kannst du noch mal kurz sagen Insolvenz und Liquidation? Denn man liest ja in den, in den in den Medien immer nur die haben geschlossen. Das gibt es ja gar nicht. Also diese Form des Aufhörens gibt es ja eigentlich nicht. Also rechtlich muss ja irgendwie irgendwas muss passieren, irgendwas muss passiert sein oder passieren. Aber du kannst ja nicht einfach nur den Laden in deiner Fußgängerzone ausräumen, am Sonntag und am Montag schließen. Das geht ja nicht. Muss dann noch in der Nacht fliehen. Vielleicht in irgendein Drittland, Dann ist okay. Außer du hast Wegzugsteuer? Ja. Ja. Also, ich weiß nicht. Würdest du. Liquidation. Insolvenz ist doch dein Spezialthema. Absolut. Na ja, da gibt es wesentliche Unterschiede. Es kommt drauf an, wo wir da anfangen wollen. Also das eine. Naja, die. Die Insolvenz als solche, die resultiert ja aus Zahlungsunfähigkeit oder Verschuldung. Oder beides. Genau. Genau. Und die Liquidation als solche, die muss ja gar nicht diese Ursache zur Folge haben. Es kann ja aus jeglichen Gründen sein. Es kann ja sein wie in dem Fall von dir. Das Business wird verkauft im Rahmen von einem Assetdeal und die Hülle drumherum bleibt bestehen. So, und dann löst du, löst du das Konstrukt als solche auf. Also es geht letzten Endes bei der Liquidation ja um die Auflösung dieser, dieser Rechtsform der GmbH in dem Fall. Ich versuche den Leuten immer zu erklären in der Liquidation warst du der Chef der Entscheidung. In der Insolvenz ist jemand anderes Chef der Entscheidung. Und vor allen Dingen hat das ja auch. Also eine Insolvenz ist real, eine Pleite. Also du, du bist zahlungsunfähig und oder überschuldet und zwar doll. Und in dem Moment schützt ja auch dieses Insolvenzverfahren Partner davor, Geld mit dir zu versenken oder so was. Die Liquidation ist ja wirklich. Das versuche ich den Leuten immer so zu sagen. Ich Ich wollte einfach nicht mehr weitermachen in der Form, in der ich da unterwegs war. Und ich habe keine andere Lösung so schnell gefunden als mich, weil das ja auch ein Jahresprozeß ist. Also du musst ja ein Jahr lang noch da sein in der Liquidation, um alle Leute in Kenntnis zu setzen, dass ich das jetzt mal bald auflöst. Und es ist schwierig. Muss ich, kann ich ganz klar sagen, wenn du Leasingverträge hast wie ich. Das ist nicht cool. Da muss das. Das heißt, das kostet auch ganz schön viel Geld. So einfach, eine Firma zu schließen. Das wäre besser gewesen, die GmbH zu verkaufen. Das definitiv. Aber, Aber liquidiert Liquidieren heißt einfach nur freie Entscheidung, die Firma zu schließen. Es ist freiwillig. Es ist planbar. Muss man ja auch sagen. Also das ist bei der Insolvenz oftmals nicht so, dass es geplant ist, sondern irgendwie. Ja, manchmal ist es einfach irgendwie zu spät. Also es ist eine wirtschaftliche Krise irgendwie und und man ist zahlungsunfähig oder überschuldet. Aber ich will vielleicht noch einmal ganz kurz sagen, es gibt da auch so, also es gibt so zwei Missverständnisse. Das eine ist, dass Insolvenz immer irgendwie gleichgesetzt wird mit gescheitert. So, und das ist so ein, ich glaube so ein deutsches Phänomen. Jeder, der Insolvenz ist, der kriegt so einen Stempel, dass er gescheitert ist. In Amerika ist das irgendwie ganz anders. Da sind alle großen Unternehmer, sind mit irgendwas mal insolvent gegangen, weil sie einfach auch was ausprobiert haben. So, und das muss man ja auch mal irgendwie gutheißen. Und selbst wenn du dann insolvent gehst, dann heißt das ja nicht unbedingt, dass du das ist, dass du gescheitert bist. Also man selber gescheitert ist, sondern irgendwie dieses Projekt gescheitert ist, weil es irgendwie doch nicht so gut ankam oder weil eben doch noch irgendwas fehlte oder so es ist bei dir jetzt nicht, weil du weil du das freiwillig entschieden hast und in die Liquidation gegangen bist. Aber Insolvenz wird immer so mit etwas Negativem behaftet und das ist es glaube ich, manchmal nicht. Andererseits, das ist das zweite Missverständnis, dass viele überschuldet sind und die Zahlungsunfähigkeit auch schon droht und sie aber trotzdem einfach noch abwarten und weitermachen und nicht rechtzeitig die Reißleine ziehen und dann wird es schwierig, weil. Also ich finde, man müsste als Unternehmer schon erkennen, wann man die Reißleine ziehen muss, um auch entweder in eine geordnete Insolvenz zu gehen oder zu liquidieren. Aber alles was man irgendwie rauszögert, dann ja auch zulasten von Lieferanten möglicherweise usw, weil du bestellst vielleicht weiter, obwohl du weißt, du kannst sie nicht bezahlen. Dein Absatz ist nicht mehr da. Das heißt, du kriegst auch kein Geld rein. So, dann. Dann verprellst du irgendwie die. Die Lieferanten sind ja auch haftungsrechtliche Fragen. Ja, genau. Und freut sich der Insolvenzverwalter, weil der dich dann privat auch noch mal Es sei denn, du hast eine DNA. Ja, aber das haben ja auch nicht alle. Aber, aber nur die, die es bewusst darauf hinauszögern. Und andererseits kann so eine Insolvenz gibt es ja auch so sanierungs Insolvenzen kann ja auch helfen, sich von Altlasten zu trennen, sich von Altlasten zu trennen und eben wieder neu anzufangen. Aber richtig krass ist. Ist mir auch über den Weg gelaufen. Jetzt so durch die Informationen, die ich mir so herbeigeführt habe. War mir nicht bewusst. Finde ich ultrakrass. Wenn dein Kunde, der dir Geld bezahlt hat für irgendeine Leistung. Ich habe dir jetzt mal ein kleines Beispiel ich habe dem eine Palette Korn verkauft. Habe mich richtig gefreut. Richtig Umsatz usw und so fort. Und der geht zwei Jahre später insolvent. Dann kommt der Insolvenzverwalter und sagt Ja, ich habe mir das mal genau angeguckt bei deinem Kunden. Der war schon vor fünf Jahren eigentlich zahlungsunfähig und hat die Insolvenz nicht angemeldet, weil wäre er zu verpflichtet gewesen ist jetzt sein Problem usw. Dein Problem ist, du hast Geld von ihm bekommen, das steht aber seinen Gläubigern zu. Deswegen gibst du uns das Geld wieder und deine Ware bekommst du auch nicht wieder, weil die hat er ja längst weiterverkauft. Und da dachte ich What the fuck? Wer hat sich denn das ausgedacht? Jadassdassdass, dassdassdassdass. Wie soll ich denn ohne. Okay, das kann man natürlich sagen. Okay, du bist als Unternehmer verpflichtet. Und so weiter und so fort. Herauszufinden, dass deine Kunden zahlungsfähig sind. Deswegen gibt es die Creditreform und deswegen bezahlst du da irgendwie zwei Millionen Euro Mitgliedsgebühr und lässt jede einzelne Transaktion, bevor sie läuft, abprüfen, ob der überhaupt Kohle hat. Und so weiter und so fort. Wer macht das? Nobody. Also vielleicht ein Handyvertrag, wenn du den abschließt. Da ist dann irgendwie Schufa und dies und jenes. Aber wenn es jetzt hier darum geht, dass ein Handelsbetrieb, der irgendwie eine Palette Ware verkauft, wo man dann denkt okay, wenn der das bestellt, wird er das schon bezahlen können. Wenn nicht, wenn er die Rechnung die ganze Zeit offen bleibt, ist anderes Thema. Dann ist ja Inkasso und so, aber jetzt hat der bezahlt und zwei Jahre später kommt der Insolvenzverwalter und sagt Didi, gib mir Geld zurück und Ware gibt es nicht. Ja, aber. Also. Also es kommt drauf an! Das ist ja dieses pauschal bis zehn Jahre zurück. Kann der Insolvenzverwalter alles zurückfordern? Irgendwie. Es kommt so ein bisschen drauf an, also. Er muss nachweisen, dass du die Kenntnis davon hattest. Er muss nachweisen, dass es vielleicht. Keine Ahnung. Es könnte ja sein, dass ihr Freunde seid und er dann deshalb noch mal schnell das eben irgendwie gekauft, obwohl er wusste, dass er insolvent ist. Und du wusstest das im Grunde auch. Also es gibt da schon noch so ein paar Hürden. Also er kann nicht pauschal jetzt hingehen, jeden Lieferanten anschreiben und sagen So, hier von den letzten zehn Jahren will ich mal die Kohle wiederhaben. So, der Insolvenzverwalter versucht viel an Geld wieder zu kriegen, aber also alles gelingt ihm dann auch nicht. Aber dass das überhaupt funktioniert, finde ich schon einfach krass, weil weiß ich, was ich mir so, so manchmal denke in der aktuellen Situation in Deutschland. Egal wie gut du und als Unternehmer bist, für mich persönlich gibt es kaum noch Planungssicherheit und ein Unternehmen muss irgendwie auch mal versuchen, zwei drei Jahre in die Zukunft zu gucken, um zu schauen, wohin möchte ich investieren, Was möchte ich machen, wohin möchte ich expandieren? Diese Möglichkeit wird einem gerade komplett genommen. So sehe ich das zumindest im Bereich der kleinen und mittelständischen Unternehmen, die jetzt nicht nur auf Dienstleistungen bezogen sind und handwerklich, sondern einfach so wie wir jetzt zum Beispiel gibt keine Möglichkeit, sich eine Situation auszumalen. Ob die Leute in fünf Jahren ein bisschen mehr Geld in der Tasche haben, ob alles wieder cool ist, ob sie wieder Geld für Luxus haben oder nicht Und wohin möchte ich mich entwickeln usw. Das gibt es nicht und ich glaube, das wird in vielen Fällen zu so einer Spirale führen, dass eine Insolvenz ist ja auch oft so in der Businesswelt bedingt die nächste, weil irgendwie hängen sie dann doch alle miteinander zusammen und keiner erinnert sich an die Vorlesungen in BWL, dass kein Kunde größer sein darf als fünf Prozent. Und so weiter und so fort, Damit man den Ausfall eines Kunden auch schnell erträgt. Das funktioniert ja auch gar nicht. Also seltensten Fällen. Und deswegen, glaube ich, kann es schon passieren, dass die ersten, wenn die ersten Dominosteine fallen und man liest das in der Zeitung ähm, Insolvenz, Insolvenz, Insolvenz, Pleite zu. Und so weiter und so fort. Ganz viele Sanierungsfälle immer. Und dann, kurz vor Schluss doch nicht saniert. Und doch nicht. Und alle weg. So. Dann ist es natürlich crazy, wenn dann irgendwie am Ende des Tages die Insolvenzverwalter durch ganz Deutschland laufen und von dem einzigen, der noch Geld hat, irgendwie die ganze Kette runter sich die Kohle zurückholen. Weil irgendwie konntest du ja wissen, dass in Deutschland gerade nicht läuft. Und wieso hast du dann Geschäft gemacht mit irgendwelchen Leuten? Weil du musstest dir ja eigentlich wissen. Eigentlich hätte dir klar sein müssen, ist dir klar sein müssen, dass das Ding vor fünf Jahren schon an die Wand gefahren wurde mit Corona und nicht jetzt erst so? Ja, ja, das stimmt. Also man kann sich sicher sein, dass der Insolvenzverwalter prüft als erstes immer mal, ob er ob seine Rechnung bezahlt werden kann. So, wenn. Wenn das nicht der Fall ist, dann eröffnet er gar nicht dass Insolvenzverfahren oder lässt das nicht eröffnen. Also von daher es muss schon ein bisschen Geld da sein, irgendwie, Aber ja. Also die Insolvenzquote ist ja sowieso aktuell ziemlich hoch. Irgendwie. Man liest ja ständig in der Zeitung, dass der ein oder andere Laden oder das ein oder andere Unternehmen irgendwie zumacht. Manchmal weiß ich nicht, ob es jetzt an der aktuellen Weltlage tatsächlich liegt oder ob es nicht auch einfach das falsche Produkt ist, das man seit zwanzig Jahren irgendwie verkauft. Und vor zwanzig Jahren lief es gut. Aber ist heute nicht auch der Markt bereinigt? Keine Frage. Genau. Manchmal ja. Aber viel ist natürlich auch die wirtschaftliche Lage in Deutschland, in Europa, in der Welt irgendwie. Und damit entfällt so ein bisschen die Planbarkeit für Unternehmen. Ja, so schwierig. Ja, schwierige Sache. Aber wegziehen kann es auch nicht. Wegziehen haben wir ja auch schon. Eigentlich hast du keine Wahl. Eine Sache noch und dann Abschluss. Weil du es vorhin auch angesprochen hast. Habe es ganz krasser Themenbreak. Aber Wenn Zukunft, dann reden ja alle momentan davon, dass es nur noch mit KI und in irgendeiner Form. Wenn ich jetzt mich morgen selbstständig machen würde oder noch mal die Chance hätte, was Neues zu lernen, dann würde ich mit Sicherheit auch Bock haben, in dieses ganze KI Automatisierungsding so einzusteigen. Allerdings höchstwahrscheinlich dort, wo Energie günstig ist. Wenn das oder günstiger zumindest. Aber irgendwie schwappt es ja trotzdem zu uns rüber und gibt coole Sachen. Gibt ganz schlimme Prophezeiungen, so für die Zukunft. Aber mal positiv gesprochen wie kann man denn das jetzt positiv fragen, ob ihr Angst vor KI habt? Aber äh, also ich ich stelle mir mal so die Frage KI im ersten Stepp der Evolution, die jetzt gerade so vor uns steht mit den selbstlernenden Projekten, was wir auch vorhin hatten, diese Monster Verwaltungsapparate hinter Krankenkassen und so, wo Menschen sitzen und quasi den ganzen Tag das gleiche machen, geht man ja davon aus, dass KI solche Sachen als allererstes quasi im Visier hat, dass das das Unternehmen ganz schnell herausfinden wird, dass eine bestimmte KI das viel besser kann. Und deswegen gehen dann gleich alle aus dem Büro wieder nach Hause. So. Irgendwann. Jetzt stelle ich mir die Steuerberater vor. Jetzt reden wir von Gesetzen, die in irgendeiner Form eine KI ziemlich leicht auch lesen kann. Vermutlich kann sie sie auch in irgendeiner Form verstehen. Und wenn ich jetzt eine Frage hätte, eine steuerliche Frage hätte und ihr habt bei HWP einen Chatbot oder ein KI System als allererstes mal am Telefon, das erstmal eigentlich alles basic, zumindest im ersten Falle. mit beantworten kann und oder euch die Arbeit eigentlich abnehmen könnte. Im Vorsortieren der ganzen Belege auslesen vor kontieren und nur noch Prüfung dabei ist. Also die Frage ist habt ihr Sorge vor KI bei euch oder habt ihr eher Bock drauf, weil es theoretisch dazu führen könnte? Ihr könntet mit den gleichen Anzahl Personen mehr Mandanten oder sowas bearbeiten und ihr wart bei DATEV für mich DATEV rotes Tuch, weil ich ja PCs hasse. Ja und ich finde DATEV wirkt wie Windows XP. Ja und dann mit Smartlogin und dies und jenes. Ich benutze es nicht. Ich glaube ihr fragt auch die ganze Zeit bei uns privat. Ihr wollt jetzt DATEV online mal für die private Steuererklärung und ich bin da glaub ich der einzige Mandant von euch, der immer antwortet Mach ich nicht. Ich schicke euch den Schuhkarton mit Zetteln und dann Viel Spaß. Das wird teuer, weil wir müssen das dann einscannen. Also es gibt. Es gibt so zwei Extreme, würde ich mal sagen. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber es gibt so eine Oxfordstudie, die ist mittlerweile zehn Jahre alt oder älter, glaube ich. Die hat mal gesagt, der Beruf des Accounting und es wird. Ich weiß nicht, eigentlich müsste man es mit Buchhalter übersetzen, aber es wird immer mit Steuerberater ersetzt, wird zu ein hundert Prozent ersetzt werden. Und dann gibt es die Bundessteuerberaterkammer, wo der Präsident der. Ich weiß nicht, wie alt er ist, aber er wird bestimmt um die siebzig sein. Der sagt also, die KI ist gar kein Problem für die Steuerberatung. So, und ich glaube, beides ist falsch. Aber irgendwo in der Mitte liegt die Wahrheit. So, weil also KI wird, den wird unseren Beruf extrem ändern. Wir waren wie gesagt bei der bei der DATEV im Experience Center und die haben uns mal gezeigt, wie sich eine Buchhaltung ab zwei tausend acht und zwanzig vorstellen. Da kommen E Rechnung als Eingangsrechnung rein, wenn automatisch verbucht. Da kommen Zahlungen per PayPal rein, werden automatisch verbucht. Alle vorgeschalteten Systeme, Shopify, Kreditkarten, alles mögliche wird alles automatisch verbucht. Ein tausend Buchungssätze und nur fünf davon kann die KI nicht mehr zuordnen oder noch nicht zuordnen. Die muss dann nochmal. Händisch muss das korrigiert werden. Alle anderen neun hundert fünf und neunzig sind automatisch verbucht. Automatisch die Umsatzsteuervoranmeldung erstellt, fertig. Das heißt, der Aufwand, den wir zurzeit noch haben, mit einer Finanzbuchhaltung, fällt nahezu weg. So, das heißt, wir sind jetzt gerade tatsächlich aktuell dabei, uns darauf einzurichten, dass wir unser Geschäftsmodell umstellen müssen, und zwar hin zu mehr Beratung. Wir probieren natürlich auch irgendwie Sachen aus mit Chat, GPT, mit Cloud, Cloud mit Notebook, LM und wie sie alle heißen. Und wir haben auch noch eine KI für extra Steuerrecht, die auf Steuern, nur Steuerliteratur und sowas zugreift. Da kann Chat GPT beispielsweise nicht zugreifen, weil das hinter einer Paywall ist. So, wir haben noch nie ein vernünftiges Ergebnis mit Chat GPT erzielt. Niemand. Nee, niemand. Aber wir merken natürlich, wenn Mandanten auf uns zukommen und sagen Ja, wir haben hier mal eine Frage. Und dann schicken sie uns drei Seiten. Dann wissen wir genau, das ist mit Chat GPT gemacht. So, und das nervt natürlich so ein bisschen irgendwie, weil man das dann irgendwie auseinandernehmen muss. Ähm, also ich glaube, dass diese Beratung eben auch oft was Persönliches ist, auch gerade so solchen Einzelunternehmen gründen. Oder eine GmbH. Ich kann das Chat gpt fragen und Chat GPT kann mir die Vor und Nachteile der Gesellschaftsform erklären. Aber manchmal geht es auch so ein bisschen um persönlich. Um persönliches Empfinden. Also ich glaube, dass es vor allen Dingen Zielgruppenfrage, also die, sagen wir mal so, die Millennials und die Generation noch darunter, die, egal wie weit sich dieses ganze Thema KI entwickelt, die haben und werden nie diesen Trust darein haben, wie die Kids, die jetzt geboren werden und klein sind und die damit aufwachsen und die dann sagen ist okay, so, ist cool. So, ich war heute beim Hautarzt, da macht er diese ganz normalen Fotos von diesen Leberflecken alle fünf Jahre oder sowas mache ich das, dann geht er da so durch und früher hat er sich das angeguckt und dann hat er gesagt Ja, ist gut. Und heute? Heute, da war eine KI da sagte zu mir KI sagt alles gut. Ja, genau so bist du nicht ein Arzt oder was? Ich meine. Das wäre also für mich als quasi vierzig jähriger dachte ich so Nee, die Fotos kann ich auch selber machen, dann kann ich die selber dann, wenn KI sagt läuft und ist gut. Das ist doch nicht. Das ist doch nicht die Aussage. Aber er hat dann auch. Das war ein Joke. Und so ein bisschen Socki sagt ist nichts. Alles im grünen Bereich von dir. Also Fotos werden also eingefasst in so grün und es gibt so ein paar Fotos, die können sie noch nicht zuordnen. Die KI dann, dann geht da der Arzt selber rein und so, aber er sagt, das ist eine so hohe Wahrscheinlichkeit, wenn die KI sagt grün und wir haben es jetzt wirklich seit zwei Jahren im Einsatz und gucken immer wieder und gucken immer alle noch selbst drauf. Aber vom Ding her ist halt auch für unsere Generation ein bisschen spooky, weil es hat sich noch nie etwas so schnell entwickelt wie dieses KI Ding was und und Chat gpt. Da kommt ja deswegen nur scheiße raus, weil wir das alle noch gar nicht beherrschen, wie man die richtig promptet. Ja, genau dann, wenn wir das könnten, dann würden wir nicht so doof wären und einfach eine Google Frage bei Chat gpt reinstellen. Das ist ja klar. Was das für eine Qualität. Also je schlechter die Qualität der Eingabe, desto schlechter die da Ausgabe. Aber ich glaube halt eben auch, dass hättet ihr da jetzt anders drauf geantwortet hätte ich, hätte ich auch gesagt, ne. Ich sehe das ganz anders. Ich glaube, ihr könnt mit den gleichen Leuten so viel mehr erreichen, wenn ihr eben da hingeht und sagt, So lange der Kunde Bock hat auf einen Menschen und mit den Menschen zu sprechen, dann ist das eigentlich eine ganz gute Positionierung. Wenn man dann das rechtzeitig die Weichen stellt und das auch aufbaut, dass das Geschäft anstatt zu sagen ja, ich kann halt nichts anderes, deswegen mache ich das, weil ich nur mit ihnen reden kann. Aber ich glaube genau das Ding. Ich glaube, diese Buchhaltung, das ist halt erledigt. Also alles was automatisierbar ist, Buchhaltung, Lohnabschluss, vielleicht sogar Steuererklärung, das wird über kurz oder lang wegfallen. So, und ein großes Thema wird Beratung sein, in allen möglichen Bereichen und Sparringspartner zu sein für für Unternehmer. Das wird, glaube ich, das Thema. Und wir wollen uns so ein bisschen in diese Richtung entwickeln. Jetzt ist es gerade noch schwierig, weil wir natürlich immer noch mit beiden mit allem jonglieren. Aber wir wollen halt vorbereitet sein darauf. Und ich kann mir sehr, sehr, sehr gut vorstellen, dass es viele, viele Steuerberater gibt, die darauf nicht vorbereitet sein werden. Also das hört man auch aus einigen Bereichen. Also auch DATEV hat das irgendwie gesagt, dass es da viele gibt, die auch noch so null digital sind irgendwie. Wir haben das ja auch an statistischen Auswertungen. Also welche Steuerberater arbeiten mit DATEV? Das sind dann die meisten und das ist auch, glaube ich jetzt ohne Werbung zu machen der höchste technische STANDARD. Ja, und dann gibt es noch alternative Software. Das wird dann meist von kleineren Kanzleien genutzt. Das ist dann ein relativ kleiner Satz. Und wie viele Unternehmen zum Beispiel gar nicht mit Unternehmen online als Beispiel, also digitale Buchhaltung, überhaupt machen, Das ist eine immens hohe Anteil. Also hast du das noch im Kopf? Nein, aber es war erschreckend wenig. Wie viele damit arbeiten. Aber wäre ja auch ein Business zu sagen, man entwickelt eine. Eine automatisierte Automatisation. Ein System. Um jetzt die klassischen Fälle von. Also jetzt mal richtig Schublade. Ein Handwerksbetrieb, der richtig gute Arbeit leistet, aber bei dem das Büro halt gar nicht läuft. Der schreibt halt auch irgendwie ein halbes Jahr, nachdem er irgendwas gemacht hat, eine Rechnung und so den Leuten ein cooles Produkt zu bauen, basierend auf einer KI, automatisiert, also mit Cloud oder sonst was. Stand heute, dass die das Ding komplett vergessen können, dass die einfach drei Fotos von dem Garten machen, in dem sie waren. Einmal eine Sprachnachricht reinschicken und sagen Das habe ich gemacht und so, das habe ich noch eingekauft dafür und dann flattert das weg und dann ist das weg. Aber ich glaube das. Also es wird, es muss ja in irgendeiner Form. Bei diesen ganzen Hiobsbotschaften und diesen überschlagenden Geschwindigkeiten, also was heute möglich ist, übermorgen ist das Achtfache denkbar und möglich. Plötzlich, ich glaube, da muss man immer noch ein bisschen gucken. Wir sind halt noch Menschen. Und solange wir dieses Soziale in irgendeiner Form in unsere Prozesse noch mit einbauen, dann haben wir noch eine Daseinsberechtigung. Ansonsten kann es natürlich wirklich sein, dass irgendwann wir alle das gleiche Geld bekommen und zwar richtig viel, weil die KI alles produziert, die KI alles baut und das so günstig, dass wir im Prinzip für zehn Euro wieder einen Jahreseinkauf im Edeka machen können. Und chillen halt. Mit ein tausend fünf hundert Euro kriegen wir alle so und bedingungslose Grundeinkommen, bedingungsloses Grundeinkommen und chillen einfach nur noch rum. Das wird nicht. Also ich kann es mir nicht vorstellen, weil wir sind Menschen noch also. Aber aber ich wollte nur wissen ob ihr Angst habt weil ich kenne auch Anwälte usw aus diesen amerikanischen Systemen mit diesem Präzedenzfall, wo du im Prinzip in einer Kanzlei Achtzig tausend Uniabsolventen beschäftigt hast für ein hundert tausend Dollar im Jahr, die nur in Bibliotheken sitzen und irgendwo diesen einen Case suchen, bei dem mal so entschieden wurde wie das, was der aktuelle Anwalt jetzt für den Fall braucht. Und das ist morgen weg, weil im Prinzip die KI alles lesen wird, alles gelesen hat, alles gespeichert hat und dann sagt sie dir Präzedenzfall hier. Das wird echt spannend, wie sich das im Rechtsbereich entwickeln wird. Ich glaube, da ist es sogar noch extremer. Also in einigen Bereichen von der der Rechtsanwälte ja also ich weiß nicht vor zwanzig Jahren mittlerweile studiert habe, hat mein VWL Prof gesagt Technischer Fortschritt Fortschritt schafft keine Arbeitsplätze ab, sondern verschiebt sie nur. Damals hat das sicherlich auch gestimmt. Heute ist es ja, aber heute ist das nicht mehr so genau. KI schafft Arbeitsplätze ab, das muss man ganz klar sagen. Und man muss darauf vorbereitet sein. Und wir wollen halt auch Mit dem ganzen Team darauf vorbereitet sein, weil wir wollen auch das Team mitnehmen, was wir jetzt haben. Ist das nicht krass, dass der Goldstandard, als wir jung waren, Akademiker zu werden, ja, das Unnötigste ist, was du jetzt brauchst. Also wenn dir das so gesagt wird, wenn du also ich kann ja noch nicht mal ein Bild in die Wand hängen, ohne dass man das Haus danach abreißen kann. Also ich bin handwerklich wirklich nicht begabt und das ist ein richtiges Problem. Also wenn du nur so ein Kopftyp ist, der irgendwie gute Ideen hat oder sowas, das macht alles die KI, das macht ja, die hat ja auch. Irgendwann hängt aber auch die KI die Bilder an die Wand. Ja, aber ich glaube, davon sind wir noch weit entfernt. Aber es ist auf jeden Fall das hätte ich nie gedacht, dass quasi das Akademikerdasein die ganzen Leute, die heute zwei tausend sechs und zwanzig mit Uni Abschluss als Ingenieur im mit Spezialisierung auf Wasserkraftwerk dass die KI jetzt schon schlauer und das ist Also da brauchst du nur noch die auswertende und ausführende Funktion oder überprüfende Funktion. Aber das eigentliche Ding. Ja, ich glaube, es wird sogar möglich sein. Kann man sich wirklich gar nicht vorstellen und sagen Hier, liebe KI, das ist mein Grundstück, bau da mal macht man als Architekt statisch perfekt berechnet ja in Sekunden in Sekunden sieben und vierzig Haus Vorschläge, was ich mir dahin bauen kann. Aber also ich glaube, dass den einzigen Vorteil bei uns ist und bei den Architekten glaube ich auch. Wir arbeiten ja noch viel mit Behörden zusammen und die bremsen das Ganze natürlich aus. Also wenn ich überlege, jeden Schriftsatz, den wir machen mit dem Finanzamt, übermitteln wir digital. Also bei uns läuft es über DATEV, aber dann im Hintergrund über Elster, geht das als digitale Nachricht dahin und wir kriegen immer Post zurück. Also wir kriegen immer einen Brief zurück. Das ist unglaublich. Obwohl sie ja genauso gut zurück übermitteln könnten, oder es gibt ein System, das heißt das besonderes Steuerberater Postfach. Ja, auch darüber könnte man ja. Könnten die Finanzbehörden auch mit arbeiten. Die Finanzgerichte arbeiten damit so? Aber nein, wir kriegen Papier zurück. Und solange die Behörden noch ein bisschen bremsen, haben wir vielleicht auch noch ein bisschen Zeit, uns vernünftig darauf vorzubereiten. Auf, auf! Dann die Umstellung, wenn dann Buchhaltung wegfällt. Okay, vielen, vielen Dank. Das ist der längste Podcast, den wir bislang hatten. Aber ich sehe eins sieben und vierzig eins acht und vierzig. Es ist auch schon neunzehn uhr. Krass. Wirklich krass. Meine uhr ist aus. Ja, aber vielleicht machen wir noch die zwei Stunden voll. Also, was haben wir denn noch? Nein. Also für mich war das wirklich ein sehr, sehr spannendes Thema. Vor allen Dingen, weil es jetzt nicht nur um Leonhard ging und und um unser Scheitern, wie wir das ja genannt haben. Auch wenn du das in deiner Darstellung gut. Wir waren nicht insolvent, aber ich würde es auch nicht als Scheitern sehen. Aber wir haben trotzdem Fehler gemacht und die hätte man vielleicht vermeiden können. Aber auf der anderen Seite fand ich es heute wirklich sehr, sehr cool, dass wir durch so viele Makro Mikro Themen hin und her gewechselt sind. Und so weiter und so fort. Ich hoffe, dass auch für den einen oder anderen was Cooles dabei war. Ich glaube, wir hatten vorhin besprochen, dass der Podcast bei euch und bei mir veröffentlicht. Wir können ihn auch bei uns veröffentlichen, wenn du. Wenn du dem zustimmst. Natürlich. Ja, natürlich habe ich gar kein Problem mit. Und ich danke allen fürs Zuhören, denn meine Abschlussfrage hast du am Anfang schon beantwortet. Ganz kurz ja oder nein? Würdest du heute in Deutschland gründen? Ähm, kommt drauf an! Ja, ja, doch. Ich würde schon hier gründen. Würdest du in Deutschland gründen? Ich sage heute Ja. Ja. Ja. Okay. Gut. Ich auch. Aber bei mir liegt es nicht. Dann kommst du gleich zu uns. Ja? Nicht erst Umweg über einen anderen Steuerberater. Genau. Nein. Also, es kommt halt eben darauf an, was man vorhat zu machen. Wahrscheinlich. Das ist schon wichtig. Ja, auf jeden Fall. Ja. Ich danke euch. Wenn ihr einen Steuerberater braucht, der auch sich mit KI auseinandersetzt. Das ist auch für viele Leute natürlich auch ein Thema. Zu sagen, Ich möchte jemanden haben, der auch ein bisschen zukunftsgewandt ist und nicht nur in der Vergangenheit rumschwebt. Denkt daran, dass ihr euch bei HBP meldet, denn Jaki wird definitiv in allen Bereichen eine Rolle spielen und da sollte dem ganzen sollte man wirklich offen auch entgegentreten. Also man muss auch nicht immer nur das Schlechte darin sehen. So, es hat auch viele Vorteile, von daher. Und genau. Und bis dahin könnt ihr Korn trinken. Kriegt ihr bei Leonhardt Korn auf, der im Shop www.leonhardcore.de. Leonhardt Korn Express heute bestellt, gestern da. Oh, nicht schlecht, aber auch so ein Slogan, Ich weiß. Also danke schön. Danke euch! Vielen, vielen Dank für die Einladung. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Schön, das freut mich. Und auch wenn die Kamera da ein paar Mal ausgestiegen ist. Ja, das macht nichts. Alles klar. Das war das meine oder deine? Verdammt. Haut rein, ihr Lieben. Ciao. Ciao. Ciao. Ciao.

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